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Frau mit udo lindenberg neue single 2014 Hund sucht… Mann mit Herz (Originaltitel: Must Love Dogs) ist eine aus dem Jahr 2005 von Regisseur, der auch das Drehbuch schrieb. Die single.de gutschein november 2013 Handlung basiert auf dem gleichnamigen Roman von.

Inhaltsverzeichnis

Die 40-jährige Vorschullehrerin Sarah Nolan ist seit kurzem geschieden. Ihre gesamte Verwandtschaft versucht nun, sie mit Männern zu verkuppeln. Ihre Schwester Carol gibt im Namen Sarahs eine im Internet auf. Es meldet sich ein Mann, der sich als 50-jährig beschreibt. Beim Treffen stellt sich heraus, dass es sich um ihren 71-jährigen Vater Bill handelt, der bei der Beschreibung ein wenig geschummelt hat. Der Witwer hat sich ebenfalls dazu entschlossen, nach einer neuen Bekanntschaft über das Internet zu suchen. Sarah trifft sich in der Folge mit einem Anwalt, der sie zu alt findet, einem Depressiven, der ständig weint, und einem Marshall, der sie gerne in Handschellen sähe.

Auch der geschiedene Bootsbauer Jake Anderson trifft sich mit Sarah. Er erscheint zum Treffen im Park mit einem geliehenen Hund und entschuldigt das damit, dass in der Anzeige lediglich gefordert war, dass man Hunde liebt – nicht, dass man selber einen besitzt. Es stellt sich heraus, dass der von Sarah mitgebrachte Hund auch nicht single party regensburg 2015 ihr gehört, sondern ihrem Bruder.

Sarahs Vater Bill hat inzwischen eine neue Freundin kennengelernt: Dolly, die sich später auch mit Sarah anfreundet. Dolly gibt im Internet zahlreiche Anzeigen mit mehreren Profilen auf, in denen sie in verschiedene older dating new zealand Persönlichkeiten schlüpft. Eines Tages taucht bei Dolly eine ihrer Internet-Bekanntschaften auf: ein Teenager, der die 61-Jährige, die er wegen eines Zahlendrehers für 16 hielt, trotz ihres Alters als seine neue Freundin haben will, da er eine Seelenverwandtschaft ausgemacht habe. Dolly ruft Sarah zu Hilfe, und es gelingt ihnen, den 15-Jährigen, der sich als 17-Jähriger ausgegeben hat, wieder nach Hause zu schicken.

Sarah und Jake verabreden sich beim zweiten Treffen zum Abendessen. Danach wollen sie Sex haben, stellen jedoch fest, dass keiner von beiden ein Kondom parat hat. Es kommt zu einer Irrfahrt durch die Stadt auf der Suche nach Kondomen, und als sie endlich ein Geschäft mit Kondomen finden, hat Sarah die Lust am Sex verloren.

Eines Abends sieht Jake, wie Sarah von Bob geküsst wird. Enttäuscht verabschiedet sich Jake von ihr, und sie treffen sich nicht mehr. Sarah hat eine kurze Affäre mit Bob, der der Vater eines ihrer Vorschulkinder ist. Sie merkt aber schnell, dass er nicht der Richtige ist, und beendet die Affäre. Zufälligerweise trifft Sarahs Vater Bill auf Jake, als er gerade das Boot bewundert, das dieser zu einer Fahrt auf dem See bringt. Jake erzählt ihm, dass ihm eine Frau das Herz gebrochen habe, die er sehr gemocht habe. Sarah erfährt von dem Treffen und versteht, dass sie damit gemeint war. Sie macht sich sofort auf den Weg zum See. Da Jake bereits auf dem See rudert, lässt sie sich von einer Rudermannschaft in seine Nähe befördern. Sie springt ins Wasser und schwimmt zu ihm. Sarah und Jake werden ein Paar.

  • Der Hund von Sarahs Bruder ist ein und wird genannt.
  • Sarahs Vater zitiert ein Gedicht mit dem Titel Brown Penny des irischen Dichters.
  • Der im Film gezeigte Tanz mit den Stöcken ist ursprünglich ein philippinischer Folkloretanz namens.
  • Der Spielfilm wird im Film mehrmals zitiert und spielt eine wichtige Rolle in der Handlung. Mehrmals klingt Lara's Theme aus der Filmmusik von auf.
  • Der Film wurde komplett in gedreht – in Los Angeles, Burbank und am Malibu Lake.
  • Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 30 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA rund 43,9 Millionen US-Dollar ein und in den anderen Ländern rund 14,5 Millionen US-Dollar.
  • In Deutschland zählte man rund 210.000 Kinobesucher.

Das schrieb, der Film sei eine „romantische Komödie für ein reiferes Publikum“. Er nehme die Probleme seiner Charaktere „nicht allzu ernst“ und steuere „machtvoll auf ein Happy End“ zu.

Michael Reisner schrieb auf moviegod.de, der Film „ist eine bedenkenlos empfehlenswerte Romantikkomödie mit liebenswürdigen Charakteren und einer toll aufgelegten Darstellerriege“.

Die Zeitschrift schrieb, die „putzigen Nebendarsteller wie Stockard Channing“ würden die Komödie „durchaus amüsant“ machen. Der Film besitze jedoch keinen „rechten Charme“ und wirke „reichlich altbacken“. Die Zeitschrift fasste zusammen: „An der Flirt-Filmfront nichts Neues“.

  1. für Frau mit Hund sucht… Mann mit Herz..
  2. In: ., abgerufen am 2. März 2017. 

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Mutterschaft, Vaterschaft, elterliche Sorge, Mindestunterhalt

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Bürgerliches Gesetzbuch Mutterschaft Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.

Bürgerliches Gesetzbuch Vaterschaft Vater eines Kindes ist der Mann,
1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
2. der die Vaterschaft anerkannt hat oder
3. dessen Vaterschaft nach § 1600d oder § 640h Abs. 2 der Zivilprozessordnung gerichtlich festgestellt ist.

Bürgerliches Gesetzbuch Gerichtliche Feststellung der Vaterschaft (1) Besteht keine Vaterschaft nach § 1592 Nr. 1 und 2, § 1593, so ist die Vaterschaft gerichtlich festzustellen.

(2) Im Verfahren auf gerichtliche Feststellung der Vaterschaft wird als Vater vermutet, wer der Mutter während der Empfängniszeit beigewohnt hat. Die Vermutung gilt nicht, wenn schwerwiegende Zweifel an der Vaterschaft bestehen.

(3) Als Empfängniszeit gilt die Zeit von dem 300. bis zu dem 181. Tage vor der Geburt des Kindes, mit Einschluss sowohl des 300. als auch des 181. Tages. Steht fest, dass das Kind außerhalb des Zeitraums des Satzes 1 empfangen worden ist, so gilt dieser abweichende Zeitraum als Empfängniszeit.

(4) Die Rechtswirkungen der Vaterschaft können, soweit sich nicht aus dem Gesetz anderes ergibt, erst vom Zeitpunkt ihrer Feststellung an geltend gemacht werden.

Bürgerliches Gesetzbuch Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen (1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie
1. erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen), oder
2. einander heiraten.
(2) Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge.

Bürgerliches Gesetzbuch Mindestunterhalt minderjähriger Kinder (1) Ein minderjähriges Kind kann von einem Elternteil, mit dem es nicht in einem Haushalt lebt, den Unterhalt als Prozentsatz des jeweiligen Mindestunterhalts verlangen. Der Mindestunterhalt richtet sich nach dem doppelten Freibetrag für das sächliche Existenzminimum eines Kindes (Kinderfreibetrag) nach § 32 Abs. 6 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes. Er beträgt monatlich entsprechend dem Alter des Kindes
1. für die Zeit bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahrs (erste Altersstufe) 87 Prozent,
2. für die Zeit vom siebten bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahrs (zweite Altersstufe) 100 Prozent und
3. für die Zeit vom 13. Lebensjahr an (dritte Altersstufe) 117 Prozent
eines Zwölftels des doppelten Kinderfreibetrags.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Geschlechtergerechtigkeit

Rainer Guttermann 5/10 S. 8 Nach einem (potentiellen) Schwangerschaftseintritt hat eine moderne Frau, die kein Baby möchte, folgende legale Möglichkeiten: Die Pille danach, Schwangerschaftsabbruch, anonyme Geburt, Babyklappe oder die Adoptionsfreigabe des Kindes. Bei all diesen Varianten endet jegliche Verantwortung und Verpflichtung der Frau spätestens mit dem Zeitpunkt der Geburt des Kindes.

Ein moderner Mann hat nach einem von ihm ungewollten Schwangerschaftseintritt seiner Sexualpartnerin,... folgende legale Möglichkeiten: Zahlen bis zum Lebensende (Kindesunterhalt, Unterhalt für die Mutter, Erbrecht), Ende der Aufzählung. Im Gegensatz zur Mutter, hat der Vater keinerlei Möglichkeit, der Verantwortung zu entkommen.... In vielen Fällen wird ihm nicht einmal das Recht eingeräumt, eine Beziehung zu seinem Kind aufzubauen...
...
Zusammenfassend ist somit festzustellen, dass in unserem modernen feministischen Zeitalter die Frau die omnipotente Macht über die Entstehung neuen Lebens inne hat. Der Mann wird, oft sogar ohne seine Zustimmung, zum Hybrid aus Samenspender und Geldautomat degradiert.

Wer wird mein Vater?

Die Mutter ist schon vor der Geburt mit dem Kind verbunden, im Übrigen hat sie die elterliche Sorge.
Einen Vater muss das Kind manchmal erst noch finden:

  • leiblicher Vater (Abstammung)
    • hat das Kind gezeugt
    • biologische Abstammung
    • kann auch ein Samenspender sein
  • rechtlicher Vater (Vaterschaft in Sinne des Gesetzes)
    • ist zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet
    • ein beliebiger Mann, der die Vaterschaft anerkannt hat
    • besteht keine rechtliche Vaterschaft, so ist die Vaterschaft gerichtlich festzustellen
    • Unterhaltspflicht, wenn das Kind nicht im Haushalt lebt
    • rechtliche Vaterschaft kann rückwirkend geändert werden
  • Scheinvater (Vaterschaft ohne Abstammung)
    • rechtlicher Vater, aber nicht leiblicher Vater
    • wenn das Kind zu einem Scheinvater eine sozial-familiäre Beziehung besitzt, darf der leibliche Vater die Vaterschaft nicht anfechten
  • Stiefvater
    • diesen Vater kann sich die Mutter selbst wählen, er muss keine Beziehung zum Kind haben
    • lebt mit dem Kind in häuslicher Gemeinschaft (sozial-familiäre Beziehung)
    • häufig gelingt es NICHT, für das Kind ein psychologischer Vater zu werden
  • sozialer Vater (sozial-familiäre Beziehung einer "Vaterfigur" zu einem Kind)
    • kann jeder der oben genannten Väter sein, der eine sozial-familiäre Beziehung zum Kind hat
    • enge Bezugsperson des Kindes, wenn diese für das Kind tatsächliche Verantwortung trägt oder getragen hat
    • es kann sein, dass trotz häuslicher Gemeinschaft keine sozial-familiäre Beziehung entsteht
  • psychologischer Vater (sichere Bindung des Kindes zu einer "Vaterfigur")
    • diesen Vater kann sich das Kind selbst wählen, er muss keine Beziehung zur Mutter haben
    • zu dem das Kind eine (sichere) Bindung besitzt
    • Kind hat Umgangsrecht, Umgang dient positiv dem Kindeswohl
    • auch Großvater, großer Bruder, Lehrer, Trainer (enge Bezugspersonen) können vom Kind als psychologischer Vater angesehen werden

Auf die Anfechtung der Vaterschaft und Adoption wird hier nicht näher eingegangen.

Sorgerecht und Umgangsrecht können abweichend vom Status der Vaterschaft (sowie Mutterschaft) geregelt sein. Oberster Grundsatz ist, dass Umgang des Kindes mit engen Bezugspersonen dem Kindeswohl dient und sicher zu stellen ist.

Die wichtigste "Vaterfigur" für ein Kind ist der psychologische Vater, zu dem das Kind (neben der Mutter) eine sichere Bindung besitzt. Ein Kind kann zu mehreren Personen Bindungen in unterschiedlicher Qualität (sichere und unsichere Bindungen) haben.

Checkliste eines Mädchens auf der Suche nach einem Vater

  • er ist "stronger and wiser" (Bowlby)
  • er ist erwachsen und männlich
  • es ist unwichtig wie er aussieht und wie alt er ist
  • er muss Mama achten und mit ihr Lösungen finden, was mich betrifft
  • von Mama verlange ich, dass sie meinen Umgang mit ihm nicht behindert
  • ob Papa und Mama Mann und Frau sein wollen, sollen sie selbst entscheiden
  • mir ist egal, wer für meinen Unterhalt zuständig ist
  • ich setze mich auf seinen Schoß und er muss darauf richtig reagieren
  • er kann mir aus eigener Erfahrung erklären, wie Jungs sind
  • ich teste ob er mich tragen kann, denn das kann bei Gefahr mein Leben retten
  • ich schließe mit ihm die Versicherung ab, dass er im Notfall zuerst an mich denkt
  • beim rumklettern auf ihm probiere ich, wo ich mich am sichersten festhalten kann
  • wenn sich andere Kinder nähern, verteidige ich ihn für mich allein, auch gegen Geschwister
  • in der Öffentlichkeit muss er souverän mit mir umgehen
  • er holt mich von der Schule ab und benutzt dazu meinen Schulweg, nicht das Auto
  • auf dem Rückweg nehmen wir uns Zeit und tun etwas unspekatkuläres, wie Enten füttern
  • er liest in meinen Schulbüchern und kennt die Namen der Lehrer
  • er fährt auf Klassenfahrten mit
  • er nimmt mich bei Gelegenheit mit auf Arbeit und erklärt mir was er macht
  • er stellt mich seinen Kollegen / Geschäftspartnern vor
  • er erklärt mir was wir gemeinsam tun, damit ich es alleine kann
  • er lässt mich notwendiges allein einkaufen, und wir diskutieren was notwendig ist
  • er erklärt mir, wie ich allein nach Hause komme, Münzfernsprecher, Notrufnummern
  • er erklärt mir Fahrpläne, Fahrkartenautomanten, Anzeigetafeln, Menschen in Uniform
  • er hält sich raus bei Themen, von denen er nichts versteht (wie Mode, Disko)
  • wenn er sich dafür interessiert, versuche ich es ihm zu erklären
  • er vertritt seine Meinung auch wenn es mir nicht gefällt
  • bestimmte Regeln / Grenzen hat er mir erklärt, und da ist er auch streng
  • ich frage ihn was sein wird, wenn ich selbst Kinder habe
  • er erzählt gern von seiner Kindheit und seinen Eltern, er achtet seine Eltern
  • ich kenne seine gesamte Verwandtschaft und sie kennen mich
  • wenn wir nicht zusammen sind, vergisst er mich nie
  • wenn ich meinen eigenen Vater gefunden habe, höre ich auf danach zu suchen, denn es gibt nur einen

Woran ist ein Mädchen zu erkennen, das einen Vater sucht?

Es suchen nur Mädchen nach einem Vater, die ihren eigenen Vater noch nicht gefunden haben. Zuerst testen sie natürlich Männer, die eine Beziehung zur Mutter haben. Wenn diese häufig wechseln, schließen Mädchen diese Männer bald aus ihrer Suche aus und suchen alleine weiter. Das Mädchen hat grundsätzlich 3 verschiedene Möglichkeiten, um Vater auf sich aufmerksam zu machen:

  • durch Gefallen
    • optische Gefälligkeit
    • gefälliges Verhalten
    • gesehen werden
  • durch Leistung
    • besondere Leistungen in Bereichen, die den Vater interessieren oder erfreuen könnten (z.B. Mädchen-Fußball)
  • durch Trotz
    • bringt dem Vater Widerstand entgegen
    • legt sich quer, besonders zu seinen Ansichten
    • erkämpft sein Interesse
  • töchterliche Mischformen
    • wenn die väterliche Position nicht eindeutig war
    • wenn ein Mädchen ohne Vater aufwächst, wird es seine Wirkung mit stellvertretenden Vaterfiguren testen (Großvater, Onkel, älterer Bruder, Lehrer)
    • wenn ein Mädchen mit desinteressiertem Vater aufwächst: "Ich bin nichts wert."

Julia Onken "Vatermänner" S 184: Unbeantwortete Töchter zeichnen sich durch eine hohe Begabung für Anpassungsfähigkeit aus. Sie werden sich auch noch im zarten Erwachsenenalter unverzüglich auf die nicht ausgesprochenen Wünsche eines Ersatzvaters einstellen und alles daran setzen, Beifall und Anerkennung zu erhalten. Sei dies beim Schwiegervater, beim Chef oder bei anderen männlichen Bezugspersonen. Zuerst versuchte ich es beim Originalvater mit Gefallen zu gefallen - ohne Erfolg. Dann fand ich Ersatzväter, und ich wurde eine getarnte Leistungs-Tochter, unterstützend, zudienend - die Resonanz blieb aus. Durch vielfälitge Krisen begünstigt, wurde ich dazu veranlasst, die Tarnkappe abzunehmen. Darauf folgte etwas Trotz, zwar nur in Maßen, aber immerhin verlieh er mir soviel Kraft, daß ich wagte, selbst Leistungen zu erbringen - wieder ohne denersatzväterlichen Applaus. Jetzt können mich diese Väter, Nebenväter und Ersatzväter allesamt am Arsch lecken! (Die Trotz-Tochter hat gesprochen!)

Folgen von Vatermangel

Rainer Guttermann 09/2009 S. 5Der Vater ist der erste Mann im Leben eines Mädchens und man weiß heute gesichert, dass Töchter zu einem großen Teil ihr Selbstbild als Frau über den Vater beziehen. Vom Vater erfahren sie zum ersten Mal im Leben Wertschätzung und Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts, er legt den Grundstein für ihr weibliches Selbstverständnis. Fehlt diese Urerfahrung hat dies meist eine große Unsicherheit im Umgang mit dem Männlichen zur Folge und enormen Einfluss auf Partnerwahl und die Haltbarkeit von Beziehungen.

Männliche Kinder lernen nicht, wie man sich als Junge verhält, haben gehäuft Probleme im Umgang mit ihren Geschlechtsgenossen. Noch schwieriger gestaltet sich jedoch meist ihre Beziehung zum weiblichen Geschlecht, denn sie haben einen gleichberechtigten Umgang nie gelernt. In der Regel neigen vaterlos aufgewachsene Männer, je nach Dominanz ihrer Mütter, zu einem übertriebenen devoten oder dominanten Verhalten.

Auch die Gefahr einer negativen psychosozialen Entwicklung ist bei vaterlos aufgewachsenen Kindern groß. Psychische Erkrankungen, erhöhte Selbstmordrate, vermehrter Drogenkonsum, verstärkte Kriminalität und häufige Beziehungsunfähigkeit sind die Hinterlassenschaften moderner Übermütter bei ihren Nachkommen.

Aus vaterlosen Familien stammen in den USA: 63% der jugendlichen Selbstmörder
71% der schwangeren Teenager
90% aller Ausreißer und obdachlosen Kinder
70% der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen
85% aller jugendlichen Häftlinge
71% aller Schulabbrecher
75% aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren

Markus Hofer Diese Einsichten sind inzwischen auch durch empirische Studien untermauert. Die therapeutische Praxis zeigt, daß etwa 85% der Kinder mit gröberen Störungen Kinder sind, die entweder keinen Vater haben, oder einen Vater haben, der in der Familie keine Rolle spielt. Eine deutsche Langzeitstudie hat ergeben, daß 70% der straffälligen Jugendlichen ohne ihren Vater aufgewachsen sind. Das amerikanische Justizministerium kommt in einer Untersuchung zum Schluß, daß in der Frage, ob ein Kind Gefahr läuft, eine kriminelle Zukunft zu haben, die Anwesenheit oder Abwesenheit des Vaters die ein entscheidende Rolle spielt. Jungen, die keinen Vater haben, sind statistisch unfallgefährdeter und auch die Todesgefahr ist bei männlichen Jugendlichen viel größer, wenn sie nicht mit dem Vater aufwachsen.

Die vaterlose Gesellschaft
Die Situation der Väter hat sich seit ca. 150 Jahren grundlegend verändert. Bis dahin übten die Männer ihren Beruf als Bauern, Handwerker oder Gewerbetreibende meist im Umfeld der eigenen Familie aus. Die Kinder erlebten den Vater im Zusammenhang seiner beruflichen Tätigkeit und hatten einen Bezug zu seiner Arbeit. Mit der industriellen Revolution, die die Arbeit in Industriebetriebe verlegt, klafft diese Situation auseinander. Der Vater ist nun der, der morgens aus dem Haus geht und abends müde heimkommt. Damit verlieren nicht nur die Väter an Bezug zur Familie, sondern auch den Kindern wird zunehmend fremd, was der Vater den ganzen Tag so tut.

Julia Onken Vatermänner Ein Bericht über die Vater-Tochter-Beziehung und ihren Einfluß auf die Partnerschaft S. 187: Der Vater ist der erste Mann in unserem Leben, dem unsere Liebe gilt. Werden wir von ihm nicht ebenso glühend zurück geliebt, bleiben wir immer auf Beziehungen fixiert, in denen sich diese Tragödie wiederholt. Im Innersten hoffen wir stets, daß irgendwann einmal ein Wunder geschieht und der Partner die Schulden des Vaters endlich begleicht. S. 187: Was heißt denn Vatersein überhaupt? Heißt es Samenerguß? Weiter nichts? Heißt Vatersein, sich um das Weltgeschehen zu kümmern, geschäftliche Transaktionen veranstalten, Finanzen verschieben, spekulieren, vergeiern, ansammeln, vererben usw...? Sind Väter lediglich Repräsentanten der Außenwelt? Heißt Vatersein, darauf bedacht sein, sich möglichst wenig mit der eigenen Brut zu beschäftigen? Heißt Vatersein Zufallstreffer, den Laich irgendwo in einem Backofen abstreifen und sich dann aus dem Staub machen? S. 187: Und, Fabian, was ist mit Deinem Vater? Hat er Dich nicht schmählich im Stich gelassen? Nach dem Tod Deiner Mutter hat er Dich vom Bruder getrennt, im billigsten Heim abgeliefert, und dort hast Du von Sonntag zu Sonntag, von Schulferien zu Schulferien gewartet. Von der einen Weihnacht bis zur nächsten. Du hast gewartet - und er kam nicht. Er kam überhaupt nie. Du hast während deiner ganzen Kindheit gewartet und hast dich nach der väterlichen Hand gesehnt, daß sie Dir ein Mal, ein einziges Mal nur, übers Harr streicht und Dich von der ewigen Warterei wenigstens für ein paar Stunden erlöst. Umsonst.
Und ausgerechnet von Dir, der Du selbst ein schmerzliches Vaterloch in Dir trägst, fordere ich die Schulden meines Vaters zurück. Mit welcher Selbstverständlichkeit habe ich Dir einfach mein Vaterbild übergestülpt, wollte mich durch Dich von meinem Trauma befreien.
Und Du wolltest mit meiner Hilfe das gleiche tun. Beide waren wir defizitär.
S. 188: Wir leben in einer vaterlosen Gesellschaft. Weiß der Geier, wo die Väter stecken, in welchen Löchern sie sich verkrochen haben! Wie können Männer von ihren Vätern Vaterschaft lernen, wenn sie selbst vaterlos waren? Obwohl alles gesetzlich so geregelt ist, daß keiner kneifen kann, sind trotzdem viele Väter wie vom Erdboden verschluckt. Das Verursacherprinzip klappt hierzulande bei der Müllentsorgung um einiges besser als bei der väterlichen Verantwortung. Von wem sollen künftige Väter Väterlichkeit lernen, wenn es gar keine Väter mehr gibt?

als erwachsene Frau den Vater wieder finden

Besonders bei Heim- und Pflegekindern, aber auch nach Trennungen und Affären der Eltern, wird ein riesiges Geheimnis daraus gemacht, wer der echte Vater ist. Das Kind würde dieses Wissen angeblich verwirren und in seinem Kindeswohl gefährden. Es könnte ja später, wenn es aus der Obhut der Jugendhilfe entlassen ist, auf eigene Verantwortung danach suchen. Erzieher haben panische Angst davor, der Vater könnte eines Tages vor der Tür stehen.

Nach aktueller Rechtslage haben Kinder mit ihren leiblichen Eltern auch dann ein Umgangsrecht, wenn sie sich bisher nicht kennen.

Wenn Mädchen einen psychologischen Vater gefunden haben, werden sie an dem Status nichts ändern wollen, und auf den biologischen Vater verzichten können.

Obwohl Jugendliche ab 16 Jahre Auskunft über ihre Abstammung bei den Meldeämtern bekommen, werden sie von ihren Müttern und Erziehern so beeinflusst, dass sie sich das erst mit 18 Jahren, und dann heimlich trauen. Schätzungsweise suchen viele Jugendliche ihre Wurzeln, und nur wenige haben Erfolg.

Obwohl Jugendämter den Vater (zwecks Unterhalt) kennen, behindern sie die Kontaktaufnahme bis das Kind 18 Jahre ist. Und selbst dann lassen sie den Vater entscheiden ob er den Kontakt wünscht.

Wenn das Wiedersehen nach xy Jahren mit dem Vater und Bauchschmerzen und Lampenfieber stattfindet, kann sich das Leben grundlegend ändern. Es bekommt einen Sinn, ein System, einen Halt, eine Vergangenheit, und vieles kann nachgeholt werden. Versöhnung und Liebe kann beginnen.

Ich habe mit Frauen gesprochen, die ihren Vater mit 18 Jahren, gegen den Willen der Mutter und der restlichen Welt, wieder gefunden haben. Sie waren überwältigt und konnten absolut nicht begreifen, warum der Kontakt in der Kindheit nicht möglich war. Eigentlich wollten beide Kontakt, Tochter und Vater. Nur die Mutter bzw. die Erzieher haben das verhindert! Warum glaubten sie, dass es besser sei, den Vater fern zu halten?

Ich möchte alle getrennten Töchter und Väter ermutigen, so früh wie möglich wieder Kontakt zueinander auf zu nehmen. Das gilt natürlich auch für Söhne.

externe Links

  • Jugendhilfe

    • Kindeswohl

    • Jugendamt

    • Heimkinder, Kinder ohne Eltern

  • Familiengericht, Urteile, Anwalt des Kindes

    • Gesetze, Umgangsrecht, Sorgerecht...

      • 01.04.2010
        Eltern bleiben Eltern - Hilfen für Kinder bei Trennung und Scheidung 16. aktualisierte Auflage 2010 (Unter Berücksichtigung des am 1. September 2009 in Kraft getretenen FamFG) Kann auch als PDF-Dolument heruntergeladen werden - http://www.dajeb.de/ebe.pdf.
  • Fortbildung, Wissenschaft, Forschung, Literatur

    • Ratgeber Kinder

    • Soziales

      • 21.09.2010
        Ergebnis: Wenn der biologische Vater nicht im Haushalt lebt, dann setzt das Wachstum der Brüste und der Schamhaare früher ein. Durch die Abwesenheit des biologischen Vaters können die Mädchen das Gefühl bekommen in einem instabilen Zuhause aufzuwachsen.
      • 01.09.2010
        Grundsätzlich wünschen sich die Frauen nicht nur mehr Unterstützung durch Politik und Wirtschaft. 37 Prozent erwarten auch von den Vätern ihrer Kinder mehr Beteiligung an Erziehung und Kinderbetreuung. Und wenn die Kinder noch klein sind, wünscht sich fast die Hälfte der Mütter mehr Hilfe von ihren Lebenspartnern.
    • Bindungstheorie, Forschung, Praxis, Literatur


      • Kinder können sich "nicht nicht" binden. Das bedeutet: Es kommt nicht auf das Ob an, sondern auf das Wie. Bindungen werden vom Kind aktiv aufgebaut zu Personen, die verfügbar sind.

      • Während Tobi sich wildfremden Leuten begeistert an den Hals warf, hielt er alle, die ihm nahe standen, auf Abstand.

      • Kinder können sich "nicht nicht binden". Das bedeutet: Es kommt nicht auf das Ob an, sondern auf das Wie. Welche Formen der Bindung Kinder gelernt haben, ist bedeutsam für ihre spätere Entwicklung.
    • Psychologie, Psychiatrie, Psychoanalyse...

      • 27.05.2009
      • 26.02.2007
      • 09.10.2006
        Es gibt persönlichkeitsgestörte jugendliche Schülerinnen, die aufgrund eigenen innerer Anregungsbedingungen ihrer Erkrankung den Lehrer fälschlicherweise beschuldigen, er habe sich sexuell übergriffig verhalten. Man könne ja in den ersten drei Jahren seines Lebens sexuell missbraucht worden sein...erhebliche Projektionen losgetreten werden
      • 19.10.2001
        Zwei schwerwiegende Folgen resultieren aus dieser vaterlosen Situation: Einmal liebt es selbstverständlich seine Mutter weiter, denn die ist ja die überlebensnotwendige Versorgungsstation, anderseits beginnt es, die Mutter zu hassen oder zu verachten, denn es möchte ja weg von ihr und kann nicht.
      • Institut Johnson, Fortbildung in Psychologie, Systemische Beratung, Systemische Familientherapie

  • Meinungen

    • Papst

  • Vater

    • 22.03.2012
      Der biologische Vater ist im Gesetz nicht vorgesehen - und der rechtliche Vater ist nicht immer der echte. Entscheidungen des Menschenrechts-Gerichtshofs machen nun eine Reform nötig.
    • 14.06.2011
    • 03.05.2010
    • 21.12.2009
    • 11.12.2009
    • 04.12.2009
      Die Straßburger Richter machen Deutschland klar, dass die Frage der elterlichen Sorge allein aus dem Blickwinkel des Kindes beurteilt werden muss. Was tut dem Kind gut? Das ist letztlich das, was das Recht sicherzustellen hat.
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 02.12.2009
    • 01.12.2009
      Wenn ein Elternteil dem geschiedenen Partner den Umgang mit dem gemeinsamen Kind verwehrt, kann ihm dafür in letzter Konsequenz das Sorgerecht entzogen werden.
    • 11.11.2009
      In den Fotos des Vater-Kind-Kalenders kann die inhaltliche Aussage der Bedeutung von Bindungen zwischen Vätern und ihren Kindern sichtbarer gemacht werden.
    • 01.03.2009
      Wir wollen den Anteil an Vätern erhöhen, die Lust haben, aktiver die Erziehung ihrer Kinder zu gestalten. Es ist an der Zeit, den Vätern von heute und morgen ein neues Gesicht zu geben. Mit vielen Beispielen für starke Papa-Kind-Teams will die Aktion „Papa + ich" Mut machen für neue Väterlichkeit.
    • 20.01.2009
    • 15.06.2008
      The best gift I've ever received as a father didn't come on Father's Day. It came when my daughter was 13 and we sat alone together atop the biggest pyramid the Mayans ever built, looking down on the trackless jungle...
    • 25.07.2007
    • 21.03.2007
    • 13.01.2007
    • 02.10.2005
    • 06.12.2004
    • 09.09.2004
    • 03.09.2004
    • 01.09.2004
    • 01.06.2003
    • 14.10.1999
    • 29.06.1998
    • 01.04.1997

    • Väter sind für die Entwicklung ihrer Kinder ebenso wichtig wie Mütter. Kinder, die ohne einen ihrer Elternteile aufwachsen, shaded pole single phase induction motor ppt oder sogar vom betreuenden Elternteil gegen des anderen aufgewiegelt werden, erleiden dadurch oft schwerwiegende seelische Schäden. single nest or doublenest hammock

    • Dem steht paradoxerweise entgegen, dass Psychologie, Psychoanalyse und Bindungsforschung über ein halbes Jahrhundert wie selbstverständlich davon ausgingen, dass Väter bei der Entwicklung eines Kindes nur eine marginale Rolle spielen - ein Vorurteil, mit dem der Autor auch aufgrund eigener wissenschaftlicher Untersuchungen gründlich aufräumt

    • Bis in die 70er-Jahre waren sogar Fachleute überzeugt, daß im Grunde eine Mutter für die Erziehung der Kinder ausreicht. Heute finden wir diese Haltung, die die Väter letztlich reduziert auf das Zeugen und Geldbeschaffen nur noch bei linken Feministinnen, rechten Patriarchen und im österreichischen Scheidungsrecht.

    • •33 Kinder lebten bei allein erziehenden Müttern. •7 Kinder lebten bei ihrer Mutter und deren neuen Lebenspartnern, die nicht die leiblichen Väter sind. •6 Kinder lebten in Familien mit Mutter und Vater. •1 Kind bei der Oma. •3 Kinder lebten bei allein erziehenden Vätern.

    • Wie fühlt es sich an, Pflegevater zu werden? Sich auf ein fremdes Kind einzulassen, das - wenn überhaupt - ein negativ besetztes Männerbild mit in die Familie bringt?

    • Die Folgen der Entbehrung des Vaters: erhöhte Missbrauchsgefahr von Mädchen, erhöhtes Triebpotential im Aggressionsbereich bei Jungen, Bindungs- und Partnerschaftsprobleme, Häufung von ernsthaften seelischen Erkrankungen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Drogen- und Alkoholsucht sowie Selbstmordversuchen und Selbstmorden.
    • Väter Initiativen

      • Der entsorgte Vater ab 11. Juni 2009 im Kino

        • 13.01.2010
          Am 9. Februar 2010 wird das Gericht sein Urteil fällen.
        • 16.07.2009
          Der Film sei, so der 51-jährige Filmemacher, eine Botschaft an die Tochter, „damit sie weiß, dass sie für mich nie vergessen war und nie vergessen sein wird“. Mutmaßlich ferngesteuert hatte sie ihm in einem Brief geschrieben: „Ich habe vor Gericht schon gesagt, dass ich dich nicht mag.“
        • 16.07.2009
        • 11.07.2009
        • 09.07.2009
        • 09.07.2009
        • 08.07.2009
        • 11.06.2009
          Wenn der Hass der Mutter auf den Vater stärker ist als die Liebe zum gemeinsamen Kind, hast Du keine Chance.
        • 11.06.2009
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        • 02.03.2009
        • 01.11.1998
        • 01.11.1995
          Uta König ist gegangen. Nach 18 Jahren. Und sie ist sauer auf die Frauen in der Müttergruppe, die ihr ein schlechtes Gewissen machen wollen. Denn sie findet: Die beste Mutter ist nicht immer die, die bleibt. - Und: berühmte Rabenmütter sowie eine Kontroverse über die geplante Einführung des gemeinsamen elterlichen Sorgerechts nach der Scheidung.

        • Mordverdacht: Auf meine Nachfrage von wem, kam nach einigem Zögern die Antwort: "Aus dem Internet, sie gehen da ja agressiv gegen Frauen vor", erklärte der Mensch, der sich als Kriminalkommissar bezeichnete.
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Mutterschaft, Vaterschaft, elterliche Sorge, Mindestunterhalt

Bürgerliches Gesetzbuch Mutterschaft Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.

Bürgerliches Gesetzbuch Vaterschaft Vater eines Kindes ist der Mann,
1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
2. der die Vaterschaft anerkannt hat oder
3. dessen Vaterschaft nach § 1600d oder § 640h Abs. 2 der Zivilprozessordnung gerichtlich festgestellt ist.

Bürgerliches Gesetzbuch Gerichtliche Feststellung der Vaterschaft (1) Besteht keine Vaterschaft nach § 1592 Nr. 1 und 2, § 1593, so ist die Vaterschaft gerichtlich festzustellen.

(2) Im Verfahren auf gerichtliche Feststellung der Vaterschaft wird als Vater vermutet, wer der Mutter während der Empfängniszeit beigewohnt hat. Die Vermutung gilt nicht, wenn schwerwiegende Zweifel an der Vaterschaft bestehen.

(3) Als Empfängniszeit gilt die Zeit von dem 300. bis zu dem 181. Tage vor der Geburt des Kindes, mit Einschluss sowohl des 300. als auch des 181. Tages. Steht fest, dass das Kind außerhalb des Zeitraums des Satzes 1 empfangen worden ist, so gilt dieser abweichende Zeitraum als Empfängniszeit.

(4) Die Rechtswirkungen der Vaterschaft können, soweit sich nicht aus dem Gesetz anderes ergibt, erst vom Zeitpunkt ihrer Feststellung an geltend gemacht werden.

Bürgerliches Gesetzbuch Elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern; Sorgeerklärungen (1) Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, so steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie
1. erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen), oder
2. einander heiraten.
(2) Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge.

Bürgerliches Gesetzbuch Mindestunterhalt minderjähriger Kinder (1) Ein minderjähriges Kind kann von einem Elternteil, mit dem es nicht in einem Haushalt lebt, den Unterhalt als Prozentsatz des jeweiligen Mindestunterhalts verlangen. Der Mindestunterhalt richtet sich nach dem doppelten Freibetrag für das sächliche Existenzminimum eines Kindes (Kinderfreibetrag) nach § 32 Abs. 6 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes. Er beträgt monatlich entsprechend dem Alter des Kindes
1. für die Zeit bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahrs (erste Altersstufe) 87 Prozent,
2. für die Zeit vom siebten bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahrs (zweite Altersstufe) 100 Prozent und
3. für die Zeit vom 13. Lebensjahr an (dritte Altersstufe) 117 Prozent
eines Zwölftels des doppelten Kinderfreibetrags.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

Geschlechtergerechtigkeit

Rainer Guttermann 5/10 S. 8 Nach einem (potentiellen) Schwangerschaftseintritt hat eine moderne Frau, die kein Baby möchte, folgende legale Möglichkeiten: Die Pille danach, Schwangerschaftsabbruch, anonyme Geburt, Babyklappe oder die Adoptionsfreigabe des Kindes. Bei all diesen Varianten endet jegliche Verantwortung und Verpflichtung der Frau spätestens mit dem Zeitpunkt der Geburt des Kindes.

Ein moderner Mann hat nach einem von ihm ungewollten Schwangerschaftseintritt seiner Sexualpartnerin,... folgende legale Möglichkeiten: Zahlen bis zum Lebensende (Kindesunterhalt, Unterhalt für die Mutter, Erbrecht), Ende der Aufzählung. Im Gegensatz zur Mutter, hat der Vater keinerlei Möglichkeit, der Verantwortung zu entkommen.... In vielen Fällen wird ihm nicht einmal das Recht eingeräumt, eine Beziehung zu seinem Kind aufzubauen...
...
Zusammenfassend ist somit festzustellen, dass in unserem modernen feministischen Zeitalter die Frau die omnipotente Macht über die Entstehung neuen Lebens inne hat. Der Mann wird, oft sogar ohne seine Zustimmung, zum Hybrid aus Samenspender und Geldautomat degradiert.

Wer wird mein Vater?

Die Mutter ist schon vor der Geburt mit dem Kind verbunden, im Übrigen hat sie die elterliche Sorge.
Einen Vater muss das Kind manchmal erst noch finden:

  • leiblicher Vater (Abstammung)
    • hat das Kind gezeugt
    • biologische Abstammung
    • kann auch ein Samenspender sein
  • rechtlicher Vater (Vaterschaft in Sinne des Gesetzes)
    • ist zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet
    • ein beliebiger Mann, der die Vaterschaft anerkannt hat
    • besteht keine rechtliche Vaterschaft, so ist die Vaterschaft gerichtlich festzustellen
    • Unterhaltspflicht, wenn das Kind nicht im Haushalt lebt
    • rechtliche Vaterschaft kann rückwirkend geändert werden
  • Scheinvater (Vaterschaft ohne Abstammung)
    • rechtlicher Vater, aber nicht leiblicher Vater
    • wenn das Kind zu einem Scheinvater eine sozial-familiäre Beziehung besitzt, darf der leibliche Vater die Vaterschaft nicht anfechten
  • Stiefvater
    • diesen Vater kann sich die Mutter selbst wählen, er muss keine Beziehung zum Kind haben
    • lebt mit dem Kind in häuslicher Gemeinschaft (sozial-familiäre Beziehung)
    • häufig gelingt es NICHT, für das Kind ein psychologischer Vater zu werden
  • sozialer Vater (sozial-familiäre Beziehung einer "Vaterfigur" zu einem Kind)
    • kann jeder der oben genannten Väter sein, der eine sozial-familiäre Beziehung zum Kind hat
    • enge Bezugsperson des Kindes, wenn diese für das Kind tatsächliche Verantwortung trägt oder getragen hat
    • es kann sein, dass trotz häuslicher Gemeinschaft keine sozial-familiäre Beziehung entsteht
  • psychologischer Vater (sichere Bindung des Kindes zu einer "Vaterfigur")
    • diesen Vater kann sich das Kind selbst wählen, er muss keine Beziehung zur Mutter haben
    • zu dem das Kind eine (sichere) Bindung besitzt
    • Kind hat Umgangsrecht, Umgang dient positiv dem Kindeswohl
    • auch Großvater, großer Bruder, Lehrer, Trainer (enge Bezugspersonen) können vom Kind als psychologischer Vater angesehen werden

Auf die Anfechtung der Vaterschaft und Adoption wird hier nicht näher eingegangen.

Sorgerecht und Umgangsrecht können abweichend vom Status der Vaterschaft (sowie Mutterschaft) geregelt sein. Oberster Grundsatz ist, dass Umgang des Kindes mit engen Bezugspersonen dem Kindeswohl dient und sicher zu stellen ist.

Die wichtigste "Vaterfigur" für ein Kind ist der psychologische Vater, zu dem das Kind (neben der Mutter) eine sichere Bindung besitzt. Ein Kind kann zu mehreren Personen Bindungen in unterschiedlicher Qualität (sichere und unsichere Bindungen) haben.

Checkliste eines Mädchens auf der Suche nach einem Vater

  • er ist "stronger and wiser" (Bowlby)
  • er ist erwachsen und männlich
  • es ist unwichtig wie er aussieht und wie alt er ist
  • er muss Mama achten und mit ihr Lösungen finden, was mich betrifft
  • von Mama verlange ich, dass sie meinen Umgang mit ihm nicht behindert
  • ob Papa und Mama Mann und Frau sein wollen, sollen sie selbst entscheiden
  • mir ist egal, wer für meinen Unterhalt zuständig ist
  • ich setze mich auf seinen Schoß und er muss darauf richtig reagieren
  • er kann mir aus eigener Erfahrung erklären, wie Jungs sind
  • ich teste ob er mich tragen kann, denn das kann bei Gefahr mein Leben retten
  • ich schließe mit ihm die Versicherung ab, dass er im Notfall zuerst an mich denkt
  • beim rumklettern auf ihm probiere ich, wo ich mich am sichersten festhalten kann
  • wenn sich andere Kinder nähern, verteidige ich ihn für mich allein, auch gegen Geschwister
  • in der Öffentlichkeit muss er souverän mit mir umgehen
  • er holt mich von der Schule ab und benutzt dazu meinen Schulweg, nicht das Auto
  • auf dem Rückweg nehmen wir uns Zeit und tun etwas unspekatkuläres, wie Enten füttern
  • er liest in meinen Schulbüchern und kennt die Namen der Lehrer
  • er fährt auf Klassenfahrten mit
  • er nimmt mich bei Gelegenheit mit auf Arbeit und erklärt mir was er macht
  • er stellt mich seinen Kollegen / Geschäftspartnern vor
  • er erklärt mir was wir gemeinsam tun, damit ich es alleine kann
  • er lässt mich notwendiges allein einkaufen, und wir diskutieren was notwendig ist
  • er erklärt mir, wie ich allein nach Hause komme, Münzfernsprecher, Notrufnummern
  • er erklärt mir Fahrpläne, Fahrkartenautomanten, Anzeigetafeln, Menschen in Uniform
  • er hält sich raus bei Themen, von denen er nichts versteht (wie Mode, Disko)
  • wenn er sich dafür interessiert, versuche ich es ihm zu erklären
  • er vertritt seine Meinung auch wenn es mir nicht gefällt
  • bestimmte Regeln / Grenzen hat er mir erklärt, und da ist er auch streng
  • ich frage ihn was sein wird, wenn ich selbst Kinder habe
  • er erzählt gern von seiner Kindheit und seinen Eltern, er achtet seine Eltern
  • ich kenne seine gesamte Verwandtschaft und sie kennen mich
  • wenn wir nicht zusammen sind, vergisst er mich nie
  • wenn ich meinen eigenen Vater gefunden habe, höre ich auf danach zu suchen, denn es gibt nur einen

Woran ist ein Mädchen zu erkennen, das einen Vater sucht?

Es suchen nur Mädchen nach einem Vater, die ihren eigenen Vater noch nicht gefunden haben. Zuerst testen sie natürlich Männer, die eine Beziehung zur Mutter haben. Wenn diese häufig wechseln, schließen Mädchen diese Männer bald aus ihrer Suche aus und suchen alleine weiter. Das Mädchen hat grundsätzlich 3 verschiedene Möglichkeiten, um Vater auf sich aufmerksam zu machen:

  • durch Gefallen
    • optische Gefälligkeit
    • gefälliges Verhalten
    • gesehen werden
  • durch Leistung
    • besondere Leistungen in Bereichen, die den Vater interessieren oder erfreuen könnten (z.B. Mädchen-Fußball)
  • durch Trotz
    • bringt dem Vater Widerstand entgegen
    • legt sich quer, besonders zu seinen Ansichten
    • erkämpft sein Interesse
  • töchterliche Mischformen
    • wenn die väterliche Position nicht eindeutig war
    • wenn ein Mädchen ohne Vater aufwächst, wird es seine Wirkung mit stellvertretenden Vaterfiguren testen (Großvater, Onkel, älterer Bruder, Lehrer)
    • wenn ein Mädchen mit desinteressiertem Vater aufwächst: "Ich bin nichts wert."

Julia Onken "Vatermänner" S 184: Unbeantwortete Töchter zeichnen sich durch eine hohe Begabung für Anpassungsfähigkeit aus. Sie werden sich auch noch im zarten Erwachsenenalter unverzüglich auf die nicht ausgesprochenen Wünsche eines Ersatzvaters einstellen und alles daran setzen, Beifall und Anerkennung zu erhalten. Sei dies beim Schwiegervater, beim Chef oder bei anderen männlichen Bezugspersonen. Zuerst versuchte ich es beim Originalvater mit Gefallen zu gefallen - ohne Erfolg. Dann fand ich Ersatzväter, und ich wurde eine getarnte Leistungs-Tochter, unterstützend, zudienend - die Resonanz blieb aus. Durch vielfälitge Krisen begünstigt, wurde ich dazu veranlasst, die Tarnkappe abzunehmen. Darauf folgte etwas Trotz, zwar nur in Maßen, aber immerhin verlieh er mir soviel Kraft, daß ich wagte, selbst Leistungen zu erbringen - wieder ohne denersatzväterlichen Applaus. Jetzt können mich diese Väter, Nebenväter und Ersatzväter allesamt am Arsch lecken! (Die Trotz-Tochter hat gesprochen!)

Folgen von Vatermangel

Rainer Guttermann 09/2009 S. 5Der Vater ist der erste Mann im Leben eines Mädchens und man weiß heute gesichert, dass Töchter zu einem großen Teil ihr Selbstbild als Frau über den Vater beziehen. Vom Vater erfahren sie zum ersten Mal im Leben Wertschätzung und Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts, er legt den Grundstein für ihr weibliches Selbstverständnis. Fehlt diese Urerfahrung hat dies meist eine große Unsicherheit im Umgang mit dem Männlichen zur Folge und enormen Einfluss auf Partnerwahl und die Haltbarkeit von Beziehungen.

Männliche Kinder lernen nicht, wie man sich als Junge verhält, haben gehäuft Probleme im Umgang mit ihren Geschlechtsgenossen. Noch schwieriger gestaltet sich jedoch meist ihre Beziehung zum weiblichen Geschlecht, denn sie haben einen gleichberechtigten Umgang nie gelernt. In der Regel neigen vaterlos aufgewachsene Männer, je nach Dominanz ihrer Mütter, zu einem übertriebenen devoten oder dominanten Verhalten.

Auch die Gefahr einer negativen psychosozialen Entwicklung ist bei vaterlos aufgewachsenen Kindern groß. Psychische Erkrankungen, erhöhte Selbstmordrate, vermehrter Drogenkonsum, verstärkte Kriminalität und häufige Beziehungsunfähigkeit sind die Hinterlassenschaften moderner Übermütter bei ihren Nachkommen.

Aus vaterlosen Familien stammen in den USA: 63% der jugendlichen Selbstmörder
71% der schwangeren Teenager
90% aller Ausreißer und obdachlosen Kinder
70% der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen
85% aller jugendlichen Häftlinge
71% aller Schulabbrecher
75% aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren

Markus Hofer Diese Einsichten sind inzwischen auch durch empirische Studien untermauert. Die therapeutische Praxis zeigt, daß etwa 85% der Kinder mit gröberen Störungen Kinder sind, die entweder keinen Vater haben, oder einen Vater haben, der in der Familie keine Rolle spielt. Eine deutsche Langzeitstudie hat ergeben, daß 70% der straffälligen Jugendlichen ohne ihren Vater aufgewachsen sind. Das amerikanische Justizministerium kommt in einer Untersuchung zum Schluß, daß in der Frage, ob ein Kind Gefahr läuft, eine kriminelle Zukunft zu haben, die Anwesenheit oder Abwesenheit des Vaters die ein entscheidende Rolle spielt. Jungen, die keinen Vater haben, sind statistisch unfallgefährdeter und auch die Todesgefahr ist bei männlichen Jugendlichen viel größer, wenn sie nicht mit dem Vater aufwachsen.

Die vaterlose Gesellschaft
Die Situation der Väter hat sich seit ca. 150 Jahren grundlegend verändert. Bis dahin übten die Männer ihren Beruf als Bauern, Handwerker oder Gewerbetreibende meist im Umfeld der eigenen Familie aus. Die Kinder erlebten den Vater im Zusammenhang seiner beruflichen Tätigkeit und hatten einen Bezug zu seiner Arbeit. Mit der industriellen Revolution, die die Arbeit in Industriebetriebe verlegt, klafft diese Situation auseinander. Der Vater ist nun der, der morgens aus dem Haus geht und abends müde heimkommt. Damit verlieren nicht nur die Väter an Bezug zur Familie, sondern auch den Kindern wird zunehmend fremd, was der Vater den ganzen Tag so tut.

Julia Onken Vatermänner Ein Bericht über die Vater-Tochter-Beziehung und ihren Einfluß auf die Partnerschaft S. 187: Der Vater ist der erste Mann in unserem Leben, dem unsere Liebe gilt. Werden wir von ihm nicht ebenso glühend zurück geliebt, bleiben wir immer auf Beziehungen fixiert, in denen sich diese Tragödie wiederholt. Im Innersten hoffen wir stets, daß irgendwann einmal ein Wunder geschieht und der Partner die Schulden des Vaters endlich begleicht. S. 187: Was heißt denn Vatersein überhaupt? Heißt es Samenerguß? Weiter nichts? Heißt Vatersein, sich um das Weltgeschehen zu kümmern, geschäftliche Transaktionen veranstalten, Finanzen verschieben, spekulieren, vergeiern, ansammeln, vererben usw...? Sind Väter lediglich Repräsentanten der Außenwelt? Heißt Vatersein, darauf bedacht sein, sich möglichst wenig mit der eigenen Brut zu beschäftigen? Heißt Vatersein Zufallstreffer, den Laich irgendwo in einem Backofen abstreifen und sich dann aus dem Staub machen? S. 187: Und, Fabian, was ist mit Deinem Vater? Hat er Dich nicht schmählich im Stich gelassen? Nach dem Tod Deiner Mutter hat er Dich vom Bruder getrennt, im billigsten Heim abgeliefert, und dort hast Du von Sonntag zu Sonntag, von Schulferien zu Schulferien gewartet. Von der einen Weihnacht bis zur nächsten. Du hast gewartet - und er kam nicht. Er kam überhaupt nie. Du hast während deiner ganzen Kindheit gewartet und hast dich nach der väterlichen Hand gesehnt, daß sie Dir ein Mal, ein einziges Mal nur, übers Harr streicht und Dich von der ewigen Warterei wenigstens für ein paar Stunden erlöst. Umsonst.
Und ausgerechnet von Dir, der Du selbst ein schmerzliches Vaterloch in Dir trägst, fordere ich die Schulden meines Vaters zurück. Mit welcher Selbstverständlichkeit habe ich Dir einfach mein Vaterbild übergestülpt, wollte mich durch Dich von meinem Trauma befreien.
Und Du wolltest mit meiner Hilfe das gleiche tun. Beide waren wir defizitär.
S. 188: Wir leben in einer vaterlosen Gesellschaft. Weiß der Geier, wo die Väter stecken, in welchen Löchern sie sich verkrochen haben! Wie können Männer von ihren Vätern Vaterschaft lernen, wenn sie selbst vaterlos waren? Obwohl alles gesetzlich so geregelt ist, daß keiner kneifen kann, sind trotzdem viele Väter wie vom Erdboden verschluckt. Das Verursacherprinzip klappt hierzulande bei der Müllentsorgung um einiges besser als bei der väterlichen Verantwortung. Von wem sollen künftige Väter Väterlichkeit lernen, wenn es gar keine Väter mehr gibt?

als erwachsene Frau den Vater wieder finden

Besonders bei Heim- und Pflegekindern, aber auch nach Trennungen und Affären der Eltern, wird ein riesiges Geheimnis daraus gemacht, wer der echte Vater ist. Das Kind würde dieses Wissen angeblich verwirren und in seinem Kindeswohl gefährden. Es könnte ja später, wenn es aus der Obhut der Jugendhilfe entlassen ist, auf eigene Verantwortung danach suchen. Erzieher haben panische Angst davor, der Vater könnte eines Tages vor der Tür stehen.

Nach aktueller Rechtslage haben Kinder mit ihren leiblichen Eltern auch dann ein Umgangsrecht, wenn sie sich bisher nicht kennen.

Wenn Mädchen einen psychologischen Vater gefunden haben, werden sie an dem Status nichts ändern wollen, und auf den biologischen Vater verzichten können.

Obwohl Jugendliche ab 16 Jahre Auskunft über ihre Abstammung bei den Meldeämtern bekommen, werden sie von ihren Müttern und Erziehern so beeinflusst, dass sie sich das erst mit 18 Jahren, und dann heimlich trauen. Schätzungsweise suchen viele Jugendliche ihre Wurzeln, und nur wenige haben Erfolg.

Obwohl Jugendämter den Vater (zwecks Unterhalt) kennen, behindern sie die Kontaktaufnahme bis das Kind 18 Jahre ist. Und selbst dann lassen sie den Vater entscheiden ob er den Kontakt wünscht.

Wenn das Wiedersehen nach xy Jahren mit dem Vater und Bauchschmerzen und Lampenfieber stattfindet, kann sich das Leben grundlegend ändern. Es bekommt einen Sinn, ein System, einen Halt, eine Vergangenheit, und vieles kann nachgeholt werden. Versöhnung und Liebe kann beginnen.

Ich habe mit Frauen gesprochen, die ihren Vater mit 18 Jahren, gegen den Willen der Mutter und der restlichen Welt, wieder gefunden haben. Sie waren überwältigt und konnten absolut nicht begreifen, warum der Kontakt in der Kindheit nicht möglich war. Eigentlich wollten beide Kontakt, Tochter und Vater. Nur die Mutter bzw. die Erzieher haben das verhindert! Warum glaubten sie, dass es besser sei, den Vater fern zu halten?

Ich möchte alle getrennten Töchter und Väter ermutigen, so früh wie möglich wieder Kontakt zueinander auf zu nehmen. Das gilt natürlich auch für Söhne.

externe Links

  • Jugendhilfe

    • Kindeswohl

    • Jugendamt

    • Heimkinder, Kinder ohne Eltern

  • Familiengericht, Urteile, Anwalt des Kindes

    • Gesetze, Umgangsrecht, Sorgerecht...

      • 01.04.2010
        Eltern bleiben Eltern - Hilfen für Kinder bei Trennung und Scheidung 16. aktualisierte Auflage 2010 (Unter Berücksichtigung des am 1. September 2009 in Kraft getretenen FamFG) Kann auch als PDF-Dolument heruntergeladen werden - http://www.dajeb.de/ebe.pdf.
  • Fortbildung, Wissenschaft, Forschung, Literatur

    • Ratgeber Kinder

    • Soziales

      • 21.09.2010
        Ergebnis: Wenn der biologische Vater nicht im Haushalt lebt, dann setzt das Wachstum der Brüste und der Schamhaare früher ein. Durch die Abwesenheit des biologischen Vaters können die Mädchen das Gefühl bekommen in einem instabilen Zuhause aufzuwachsen.
      • 01.09.2010
        Grundsätzlich wünschen sich die Frauen nicht nur mehr Unterstützung durch Politik und Wirtschaft. 37 Prozent erwarten auch von den Vätern ihrer Kinder mehr Beteiligung an Erziehung und Kinderbetreuung. Und wenn die Kinder noch klein sind, wünscht sich fast die Hälfte der Mütter mehr Hilfe von ihren Lebenspartnern.
    • Bindungstheorie, Forschung, Praxis, Literatur


      • Kinder können sich "nicht nicht" binden. Das bedeutet: Es kommt nicht auf das Ob an, sondern auf das Wie. Bindungen werden vom Kind aktiv aufgebaut zu Personen, die verfügbar sind.

      • Während Tobi sich wildfremden Leuten begeistert an den Hals warf, hielt er alle, die ihm nahe standen, auf Abstand.

      • Kinder können sich "nicht nicht binden". Das bedeutet: Es kommt nicht auf das Ob an, sondern auf das Wie. Welche Formen der Bindung Kinder gelernt haben, ist bedeutsam für ihre spätere Entwicklung.
    • Psychologie, Psychiatrie, Psychoanalyse...

      • 27.05.2009
      • 26.02.2007
      • 09.10.2006
        Es gibt persönlichkeitsgestörte jugendliche Schülerinnen, die aufgrund eigenen innerer Anregungsbedingungen ihrer Erkrankung den Lehrer fälschlicherweise beschuldigen, er habe sich sexuell übergriffig verhalten. Man könne ja in den ersten drei Jahren seines Lebens sexuell missbraucht worden sein...erhebliche Projektionen losgetreten werden
      • 19.10.2001
        Zwei schwerwiegende Folgen resultieren aus dieser vaterlosen Situation: Einmal liebt es selbstverständlich seine Mutter weiter, denn die ist ja die überlebensnotwendige Versorgungsstation, anderseits beginnt es, die Mutter zu hassen oder zu verachten, denn es möchte ja weg von ihr und kann nicht.
      • Institut Johnson, Fortbildung in Psychologie, Systemische Beratung, Systemische Familientherapie

  • Meinungen

    • Papst

  • Vater

    • 22.03.2012
      Der biologische Vater ist im Gesetz nicht vorgesehen - und der rechtliche Vater ist nicht immer der echte. Entscheidungen des Menschenrechts-Gerichtshofs machen nun eine Reform nötig.
    • 14.06.2011
    • 03.05.2010
    • 21.12.2009
    • 11.12.2009
    • 04.12.2009
      Die Straßburger Richter machen Deutschland klar, dass die Frage der elterlichen Sorge allein aus dem Blickwinkel des Kindes beurteilt werden muss. Was tut dem Kind gut? Das ist letztlich das, was das Recht sicherzustellen hat.
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 03.12.2009
    • 02.12.2009
    • 01.12.2009
      Wenn ein Elternteil dem geschiedenen Partner den Umgang mit dem gemeinsamen Kind verwehrt, kann ihm dafür in letzter Konsequenz das Sorgerecht entzogen werden.
    • 11.11.2009
      In den Fotos des Vater-Kind-Kalenders kann die inhaltliche Aussage der Bedeutung von Bindungen zwischen Vätern und ihren Kindern sichtbarer gemacht werden.
    • 01.03.2009
      Wir wollen den Anteil an Vätern erhöhen, die Lust haben, aktiver die Erziehung ihrer Kinder zu gestalten. Es ist an der Zeit, den Vätern von heute und morgen ein neues Gesicht zu geben. Mit vielen Beispielen für starke Papa-Kind-Teams will die Aktion „Papa + ich" Mut machen für neue Väterlichkeit.
    • 20.01.2009
    • 15.06.2008
      The best gift I've ever received as a father didn't come on Father's Day. It came when my daughter was 13 and we sat alone together atop the biggest pyramid the Mayans ever built, looking down on the trackless jungle...
    • 25.07.2007
    • 21.03.2007
    • 13.01.2007
    • 02.10.2005
    • 06.12.2004
    • 09.09.2004
    • 03.09.2004
    • 01.09.2004
    • 01.06.2003
    • 14.10.1999
    • 29.06.1998
    • 01.04.1997

    • Väter sind für die Entwicklung ihrer Kinder ebenso wichtig wie Mütter. Kinder, die ohne einen ihrer Elternteile aufwachsen, oder sogar vom betreuenden Elternteil gegen des anderen aufgewiegelt werden, erleiden dadurch oft schwerwiegende seelische Schäden.

    • Dem steht paradoxerweise entgegen, dass Psychologie, Psychoanalyse und Bindungsforschung über ein halbes Jahrhundert wie selbstverständlich davon ausgingen, dass Väter bei der Entwicklung eines Kindes nur eine marginale Rolle spielen - ein Vorurteil, mit dem der Autor auch aufgrund eigener wissenschaftlicher Untersuchungen gründlich aufräumt

    • Bis in die 70er-Jahre waren sogar Fachleute überzeugt, daß im Grunde eine Mutter für die Erziehung der Kinder ausreicht. Heute finden wir diese Haltung, die die Väter letztlich reduziert auf das Zeugen und Geldbeschaffen nur noch bei linken Feministinnen, rechten Patriarchen und im österreichischen Scheidungsrecht.

    • •33 Kinder lebten bei allein erziehenden Müttern. •7 Kinder lebten bei ihrer Mutter und deren neuen Lebenspartnern, die nicht die leiblichen Väter sind. •6 Kinder lebten in Familien mit Mutter und Vater. •1 Kind bei der Oma. •3 Kinder lebten bei allein erziehenden Vätern.

    • Wie fühlt es sich an, Pflegevater zu werden? Sich auf ein fremdes Kind einzulassen, das - wenn überhaupt - ein negativ besetztes Männerbild mit in die Familie bringt?

    • Die Folgen der Entbehrung des Vaters: erhöhte Missbrauchsgefahr von Mädchen, erhöhtes Triebpotential im Aggressionsbereich bei Jungen, Bindungs- und Partnerschaftsprobleme, Häufung von ernsthaften seelischen Erkrankungen, schweren Persönlichkeitsstörungen, Drogen- und Alkoholsucht sowie Selbstmordversuchen und Selbstmorden.
    • Väter Initiativen

      • Der entsorgte Vater ab 11. Juni 2009 im Kino

        • 13.01.2010
          Am 9. Februar 2010 wird das Gericht sein Urteil fällen.
        • 16.07.2009
          Der Film sei, so der 51-jährige Filmemacher, eine Botschaft an die Tochter, „damit sie weiß, dass sie für mich nie vergessen war und nie vergessen sein wird“. Mutmaßlich ferngesteuert hatte sie ihm in einem Brief geschrieben: „Ich habe vor Gericht schon gesagt, dass ich dich nicht mag.“
        • 16.07.2009
        • 11.07.2009
        • 09.07.2009
        • 09.07.2009
        • 08.07.2009
        • 11.06.2009
          Wenn der Hass der Mutter auf den Vater stärker ist als die Liebe zum gemeinsamen Kind, hast Du keine Chance.
        • 11.06.2009
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        • 11.06.2009
        • 11.06.2009
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        • 01.11.1998
        • 01.11.1995
          Uta König ist gegangen. Nach 18 Jahren. Und sie ist sauer auf die Frauen in der Müttergruppe, die ihr ein schlechtes Gewissen machen wollen. Denn sie findet: Die beste Mutter ist nicht immer die, die bleibt. - Und: berühmte Rabenmütter sowie eine Kontroverse über die geplante Einführung des gemeinsamen elterlichen Sorgerechts nach der Scheidung.

        • Mordverdacht: Auf meine Nachfrage von wem, kam nach einigem Zögern die Antwort: "Aus dem Internet, sie gehen da ja agressiv gegen Frauen vor", erklärte der Mensch, der sich als Kriminalkommissar bezeichnete.
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