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Freitag, 22.10.1999   12:36 Uhr


Partnersuche im Internet: "Körper? Wie oberflächlich!"

DPA [M]

Partnersuche im Internet: "Körper? Wie oberflächlich!"

Am Anfang war der Chat. Das gilt auch für singles 2 wilde zeiten kostenlos downloaden Richard und Diane, die heiden prestige single watch winder instructions sich valentinstag single party heidelberg bei kennen lernten und sich dann per E-Mail und Chatprogramm näher kamen. Als sie das erste Mal im wirklichen Leben voreinander standen, war es so, "als ob sich alte Freunde zum ersten Mal treffen", schreibt Richard in einem Dankesbrief an AOL. Die Liebe fürs Leben, die aus der Cyber-Romanze entsteht: Eine solche oder ähnliche Geschichte hat mittlerweile wohl jeder schon gehört. Die Partnersuche übers Internet ist zu einem modernen Mythos geworden, der seinen Weg sogar bis nach Hollywood gefunden hat: In "E-Mail für dich" spielen Meg Ryan und Tom Hanks ein Pärchen, das sich im Chatraum kennen und lieben lernt.

Viele Internet-Unternehmen sind mit dem Versprechen der Online-Liebe erfolgreich geworden, besonders aber der US-amerikanische Internet-Provider AOL. Von Anfang an beschäftigte sich AOL nicht nur damit, die Leute ins Internet zu bringen, sondern sie auch online miteinander zu verkuppeln - das schafft Nest- und Netzwärme und erhöht somit die Markenbindung. Zum Kennenlernen dienen unter anderem die AOL Chats, die auch für Nichtmitglieder zugänglich sind, wenn sie die AOL-Messenger-Software AIM installiert haben, oder eben die Abteilung LoveAtAOL, wo Singles ihre Kontaktanzeigen aufgeben können. Hat es schließlich gefunkt, können die frisch Verliebten ihre "Erfolgsgeschichte" auf der Seite veröffentlichen.

Aber auch außerhalb von AOL bietet das Internet genügend Möglichkeiten zur Kontaktanbahnung - manche halten das Bedürfnis nach menschlicher Nähe und natürlich nach Sex sogar für die wahre Wachstumsessenz des globalen Datennetzes. Schon die große Reichweite des Mediums verspricht gute Erfolgschancen für Singles: Während es in einem 500-Seelen-Dorf mitunter schwierig ist, den Mann oder die Frau fürs Leben zu finden, erhöht sich bei weltweit mehr als 300 Millionen Internetnutzern die statistische Wahrscheinlichkeit schon um einiges, den richtigen Topf für den richtigen Deckel zu finden - selbst, wenn man eher ungewöhnliche Ansprüche hat.

Mauerblümchen als Domina

Wie aber findet der kontaktfreudige Single im Internet Anschluss? Das World Wide Web ist an sich keine besonders kommunikative Angelegenheit. Deshalb bedient man sich bestimmter Programme und Dienste, die mehr Leben in die Online-Welt bringen. Der grundlegendste dieser Dienste ist die E-Mail, die eigentliche "Killer Application" des Internet. Neben dem Handy hat keine andere Neuerung die Kommunikation der neunziger Jahre so nachhaltig beeinflusst wie die elektronische Post. Zivilisationskritiker, die zuvor schon den Niedergang der Briefkultur prophezeiten, können nun mitverfolgen, wie die als hoffnungslose Schreibmuffel geltenden Kids plötzlich wieder Briefe verfassen - nur eben auf elektronischem Weg.

Allerdings hat die E-Mail einen entscheidenden Nachteil: Man muss die Leute, denen man eine Nachricht schicken will, schon kennen - oder wenigstens ihre E-Mail-Adresse. Zur Partnersuche muss der Single also schon von anderen Diensten Gebrauch machen, wie etwa von Message-Boards, Chat-Foren oder der digitalen Anzeige. Gerade die altbewährte Kontaktanzeige erfreut sich im Internet einer ungebrochenen Popularität. Dass das Potenzial dieser Form der Kontaktanbahnung noch immer nicht ausgeschöpft ist, sondern im Gegenteil wächst, zeigen Partnertreffs wie das oder, die auf den weiteren Boom des Internet-Flirts bauen.

Obwohl sie ihren Zweck erfüllt, mutet die Kontaktanzeige in Anbetracht der Möglichkeiten des Internet trotzdem ein wenig altmodisch an. Sehr viel direkter ist der Chat, mit dem überhaupt erst eine Live-Kommunikation möglich wird. Ob oder, ob oder : Wer im Internet etwas auf sich hält, bietet Chaträume, um seine Community zu festigen und andere Surfer auf seine Webseiten zu locken. Die Verlagsgruppe Milchstrasse etwa hat mit ein eigenes Community-Portal eingerichtet, wo sich Chatter auf zwölf Kanälen - vom neue leute kennenlernen in berlin "Darkroom" bis zum "Millennium-Chat" - vergnügen können.

Die Vorteile des Chatraum-Flirts liegen dabei auf der Hand: Da man nur über Text miteinander kommuniziert, fällt das Ansprechen leichter als im wirklichen Leben. Zudem kann man im Internet beliebig an seiner Identität feilen: Wer sich für zu schmächtig hält, wählt sich als "Herkules" ein, und das Mauerblümchen kann kurzerhand als Domina auftreten. Ob das bei der Kontaktanbahnung hilfreich ist, darf zwar bezweifelt werden, auf alle Fälle hilft das Rollenspiel aber, seine Wunschvorstellungen und Phantasien auszuleben. Und falls man sich auf diese Weise einmal blamiert hat, meldet man sich einfach das nächste Mal unter einem anderem Namen an.

"Das härteste Zeug im Internet"

Noch etwas weiter als die normalen Chats gehen die so genannten Multi User Dungeons (MUDs), die von der Internet-Autorin J. C. Hertz als das "härteste Zeug im ganzen Internet" beschrieben werden. Bei diesen Chatumgebungen werden per Text ganze Lebenswelten simuliert, in denen die Beteiligten mit ihrer Phantasie eintauchen können. Hier können sich die Teilnehmer nicht nur kennen lernen, sondern auch im Cyberspace heiraten, ein Haus bauen, miteinander leben und sich wieder scheiden lassen. Auch in Bildwelten wie oder kann man sich als Nutzer eine oder mehrere eigene Erscheinungsformen ("Avatare") erschaffen, die im virtuellen Raum den Körper ersetzen.

Von Vorreitern der Online-Beziehungen wie Lisa Palac ("Körper? Wie oberflächlich!") wird die Kommunikation im Internet zwar als zukunftsweisend gepriesen, aber die Vorteile des neuen Mediums können sich auch schnell ins Negative verkehren. Die geringe Hemmschwelle, die den Kontakt im Cyberspace so direkt und spontan macht, führt dazu, dass auch die Gefahr der zunimmt. Im extremen Fall kann es zu regelrechtem Psychoterror kommen, bei dem Internet-Gewalttäter ihre Opfer heiden prestige single watch winder instructions mit Drohbotschaften und anzüglichen E-Mails überhäufen. Auch die Möglichkeit der kreativen Selbsterfindung hat ihre Schattenseiten: So kann man sich zum Beispiel beim Online-Flirt nie sicher sein, mit wem man es zu tun hat - schließlich erlaubt es der anonyme Chat einem "Klaus" ohne weiteres, sich als "Valerie" einzuwählen, und andersherum.

Eine Gefahr entsteht auch, wenn der Identitätswechsel zur Besessenheit wird und die Cyberbeziehungen die wirklichen Kontakte immer stärker ersetzen. Denn der Kontakt im wirklichen Leben gehört auch im Info-Zeitalter zu den Grundbedürfnissen: "Die meisten Leute, die enge Freundschaften und Romanzen im Cyberspace entwickeln, wollen und müssen ihren Freund oder Liebhaber schließlich im wirklichen Leben treffen", schreibt der Psychologe John Suler, der sich schon früh mit dem Sozialverhalten im Internet. Trotzdem glaubt Suler, dass die simulierte Online-Welt auch eine wertvolle Erfahrung sein kann: "Im besten Fall ist dieser Mikrokosmos wie eine Therapie. Die Leute nutzen ihn dann, um zu verstehen - und vielleicht sogar, um sich selbst zu verändern."





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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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