künstliche befruchtung für single frau

Sie sind für die Erfüllung Ihres Kinderwunsches auf eine Samenspende angewiesen und suchen dafür nach der passenden Samenbank? Sie soll seriös und zuverlässig sein, nach allen gesetzlichen Vorgaben und höchsten Qualitätsstandards arbeiten, mit großer Sorgfalt und viel Verantwortungsbewusstsein ihre Samenspender auswählen und bei diesen sogar genetische Untersuchungen veranlassen? Und Sie als Wunscheltern wünschen sich eine ausführliche und individuelle Beratung - sowohl medizinisch, als auch psychologisch? Außerdem soll die Samenbank durch die Lagerung aller Behandlungs- und Spenderdaten bei einem Notar Ihrem Kind bei Interesse den Auskunftsanspruch noch in vielen Jahrzehnten garantieren können? Sie suchen also eine Samenbank, die Ihnen und auch Ihrem Kind ein Höchstmaß an Transparenz und Sicherheit bietet, aber auch Wohlgefühl und Vertrauen ermöglicht?

 

Denn: Ihr Kinderwunsch liegt auch uns am Herzen und so nehmen wir unsere Verantwortung bei der sorgsamen und professionellen Auswahl der Samenspender ebenso ernst wie die detaillierte Dokumentation und langfristige Nachverfolgbarkeit aller Daten.

Als durch die Bayerische Staatsregierung zugelassene Gewebebank erfüllt die Cryobank-München sämtliche Qualitätsstandards für menschliches Gewebe gemäß den Vorgaben des Transplantations- und Gewebegesetzes und steht unter regelmäßiger Qualitätskontrolle durch die Regierung von Oberbayern.

Durch ausführliche Beratung sowohl der Spender, als auch der Wunscheltern ermöglichen wir größtmögliche Transparenz unserer Arbeit, und die Lagerung aller relevanten Spender- und Behandlungsdaten bei einem Notar garantiert Ihrem Kind bei Interesse den Auskunftsanspruch für 100 Jahre!

Die künstliche befruchtung für single frau wichtigsten Themen für Sie im Überblick

Aufklärungs- und BeratungsgesprächAUFKLÄRUNGS- UND BERATUNGS­GESPRÄCH

KINDERWUNSCH UND UNGEWOLLTE KINDERLOSIGKEIT

Aufklärungs- und BeratungsgesprächDONOGENE INSEMINATION - EIN ÜBERBLICK
Sichern Sie Ihre Fruchtbarkeit durch Kryokonservierung
KRYOKON­SERVIERUNG - SICHERN SIE IHRE FRUCHTBARKEIT
Auslagerung von <strong></strong> Spendersperma

AUSLAGERUNG VON SPERMA IN IHR KINDERWUNSCH-ZENTRUM

Samenspender werden - so verläuft die Samenspenderauswahl
SAMENSPENDER WERDEN - WIE LÄUFT DAS AB?

Sie wünschen sich von ganzem Herzen ein Kind, würde es als Zeichen Ihrer Liebe und Ihres tiefen Vertrauens zueinander Ihr großes Glück bedeuten und Ihr Leben um so vieles bereichern?! Für Sie persönlich ist ein Wunschkind eine Herzensangelegenheit, sieht Ihre Lebensplanung doch ein Kind und eine Familie vor?

Erfahren Sie hier alles Wichtige über die Donogene Insemination - wie sich Dank Samenspende Ihr sehnlicher Wunsch nach einem Kind doch noch erfüllen kann. Auch erhalten Sie jede Menge Infos rund um das Thema "Familiengründung durch Samenspende" und über zahlreiche Themen, die im Zusammenhang mit einer Donogenen Insemination nützlich und hilfreich sein könnten.

 

Deshalb laden wir Sie ganz herzlich ein sich durch die Website der Cryobank München, der Samenbank bzw. des Instituts für Samenspende und Insemination zu klicken, sich zu informieren und bestenfalls neue Hoffnung zu schöpfen bzw. eine neue Perspektive zu gewinnen.

Allerdings kann diese Internetseite trotz der vielfältigen Informationen (vor allem zum Thema Donogene Insemination) selbstverständlich kein persönliches Gespräch ersetzen.

Sollten Sie also noch Fragen haben, so würden wir uns sehr über Ihren Besuch bei uns freuen freuen, können wir doch dann all Ihre Fragen beantworten und Sie optimal beraten.
Außerdem sollten Sie uns unbedingt persönlich kennen lernen, um sich einen Eindruck von uns machen zu können.

Schließlich ist bei einem so individuellen und besonderen Thema wie der "ungewollten Kinderlosigkeit" bzw. der Donogenen Insemination eine Atmosphäre von Sympathie, Vertrauen und Kompetenz eine unerlässliche Grundvoraussetzung.

In diesem 45-minütigen Interview auf TV-München erfahren Sie ein bisschen mehr über uns, unsere Arbeit und unsere Philosophie. Klicken Sie rein und machen Sie sich selbst ein Bild.

Eva ist 36, als sie vor der Frage steht: Will ich ein Kind - ja oder nein? Eva, die eigentlich anders heißt, lebt in Scheidung, einen neuen Partner hat sie nicht. Trotzdem wünscht sie sich ein Kind. Doch als alleinstehende Frau ist es für sie fast unmöglich, sich diesen Wunsch zu erfüllen.

"Mein Noch-Ehemann und ich haben nie versucht, ein Kind zu bekommen", erzählt Eva. "Wir hatten andere Probleme während der Ehe. Fakt ist aber, dass ich damals und auch jetzt noch einen habe."

Singles mit Kinderwunsch haben es in Deutschland schwer

In Deutschland kann Eva sich ihren Wunsch nur schwer erfüllen, zumindest mit Hilfe der Medizin. Nur wenige Samenbanken in Deutschland nehmen überhaupt alleinstehende Frauen als Kundinnen an. Dazu kommt: Durch eine Richtlinie der Bundesärztekammer sind Gynäkologen dazu angehalten, Frauen ohne feste Partnerschaft nicht zu behandeln, selbst wenn sie an einen Spendersamen gekommen sind.

Die Gründe dafür liegen unter anderem im deutschen Auskunfts- und im Unterhaltsrecht. Demnach haben erwachsene Kinder, die durch eine Samenspende gezeugt wurden, das Recht zu erfahren, wer der Spender war. Und wenn dieser ermittelt wird, ist er grundsätzlich dazu verpflichtet, Unterhalt zu zahlen - erst recht, wenn kein anderer Mann die Vaterschaft anerkannt hat. Auch der Arzt wiederum kann theoretisch auf Schadensersatz verklagt werden, wenn er die Information über den Spender nicht weitergibt. Ein rechtlich heikles Terrain, weshalb die meisten Ärzte und Samenbanken es lieber ganz umgehen.

Viele alleinstehende Frauen suchen ihr Mutterglück in Dänemark

Für Eva, die keinen Partner hat, ist daher klar: "Als alleinstehende Frau habe ich keine andere Möglichkeit, als ins Ausland zu gehen und mir dort Hilfe zu suchen. Zu Hause werde ich mit meinen Bedürfnissen ziemlich alleine gelassen."

Wie viele andere Frauen sucht sie deswegen Hilfe in . Das liberale Gesetz unserer Nachbarn erlaubt seit 2007 allen Frauen, in eine Kinderwunsch-Klinik zu gehen und dort durch eine Insemination schwanger zu werden.

Dabei werden die Spermien mit einem kleinen Röhrchen beziehungsweise einer Spritze in die Gebärmutterhöhle der Frau gebracht. Der Behandlung geht fast immer eine hormonelle Stimulierung der Eierstöcke voraus, um die Frau aufnahmefähiger zu machen. Eine andere Möglichkeit ist es, die Spermien mit einer kleinen Kappe vor den Muttermund zu platzieren.

Bei beiden angewandten Methoden ist es für die dänischen Kinderwunsch-Kliniken egal, ob die Frauen aus Dänemark kommen und in welcher Beziehungsform sie leben oder ob sie alleinstehend sind.

Die Zahl der Solo-Mütter in Dänemark steigt rasant

Anders als in Deutschland gibt es Dänemark auch die Möglichkeit einer anonymen Samenspende. So ist es sowohl für das Kind als auch für den biologischen Vater unmöglich, die Identität des jeweils anderen herauszufinden. Das erhöht die Bereitschaft der Männer für eine Samenspende um ein Vielfaches, was sich auch in den Statistiken zeigt. Jedes zehnte Kind, das in Dänemark durch künstliche entsteht, wird von alleinstehenden Frauen geboren.

Ein Trend, der noch zunehmen könnte: "Ungefähr 50 Prozent unserer Kundinnen sind heute schon Singles", sagt Ole Schou, Direktor von Cryos International, der weltgrößten Samenbank in Aarhus, gegenüber dem britischen Guardian. Es gäbe einen regelrechten Ansturm von gut ausgebildeten, älteren Frauen. "85 Prozent sind zwischen 31 und 45 Jahre alt und die Hälfte hat mindestens einen Masterabschluss", so Schou.

Die Samenbank rechnet damit, dass bis 2020 rund 70 Prozent der Kundinnen alleinstehend sein werden. Es hat sich sogar schon ein Name für die neue Familienform etabliert: Solomors, zu Deutsch: Solo-Mütter.

Der Weg zum Kind kann teuer werden

Die Behandlung ist für dänische Frauen kostenfrei. Deutsche Frauen hingegen müssen häufig lange sparen, um sich eine Behandlung leisten zu können. Mindestens 550 Euro kostet eine Insemination in einer der führenden Kliniken Dänemarks. Und das auch nur, wenn die Patientin ihr Sperma selbst mitbringt. Teuer wird es, wenn die Frau das Sperma aus einer Samenbank kauft. Wer sich wünscht, dass das Kind zu seinem 18. Geburtstag erfährt, wer der Vater ist, zahlt gut 1200 Euro allein für das Sperma. Kommt der Samen aus einer anonymen Spende, bezahlt die Mutter etwas weniger.

Wenn es mit einer Insemination immer noch nicht zu einer Schwangerschaft kommt, kann die Patientin eine In-Vitro-Fertilisation durchführen lassen. Diese Methode kostet mindestens 5.000 Euro - Spendersamen, Samenanalyse und Ultraschall noch nicht mitgerechnet.

Mein Körper, meine Regeln

Eva kann sich die Behandlung leisten. Sie arbeitet im Innendienst in Vollzeit und hat genug Geld zur Seite gelegt, um nach Dänemark zu fahren - und auch, um das Kind später alleine großzuziehen. "Mein Kind müsste dann in einer Tagesstätte untergebracht werden. Meine Mutter wäre zwar auch noch da, aber leider ist sie körperlich nicht mehr so belastbar", beschreibt Eva die Situation, in die das Kind hineingeboren werden würde. "Meine Mutter ist auch eine der wenigen, die von meinem Vorhaben weiß", sagt sie weiter. "Natürlich ist sie nicht begeistert, aber was soll sie machen? Es ist mein Körper und mein Leben."

Und wie reagiert das Umfeld auf Evas Kinderwunsch? "Manche fragen, warum Frauen wie ich sich nicht einfach einen neuen Mann suchen, und mit dem dann Kinder haben", sagt Eva. Das habe sie versucht, aber es habe nicht geklappt. Außerdem habe sie keine Lust mehr, auf einen Mann zu warten. "Ich will das Ganze selbst in die Hand nehmen", sagt sie.

Die Zeit drängt

Bevor es soweit ist, muss Eva sich noch einigen Untersuchungen unterziehen. Sie hat Zysten an den Eierstöcken, die eine Schwangerschaft erschweren und das Risiko für Fehlversuche erhöhen. Diese müssen erst einmal operativ entfernt werden. Danach muss sie einen HIV-Test machen und sich auf Hepatitis untersuchen lassen. Wenn sie gesund ist, kann es losgehen.

"Ich habe schon zu einigen Kliniken in Dänemark Kontakt aufgenommen", sagt Eva. "Außerdem gibt es Gruppen für Solomors, in denen man sich austauschen und gegenseitig unterstützen kann." Doch zu lange darf Eva nicht warten. Denn obwohl das dänische Gesetz sehr liberal ist, macht es beim Alter der Patientin eine Einschränkung: Älter als 45 Jahre darf sie nicht sein.

Julia (38)* sitzt entspannt in einem Café, trinkt einen Milchkaffee und wirft immer wieder einen Blick in die Spielecke. Dort sitzt die 15 Monate alte Ella und buddelt eifrig in der kleinen Sandkiste. Ella hat die gleich wachen braunen Augen wie ihre Mutter und ein paar braune Locken sind unter dem Sonnenhut zu sehen. Sie strahlt ihre Mutter an – Mutter und Tochter wirken wie ein eingespieltes glückliches Team. Und das sind sie auch. Aber selbstverständlich ist dies kleine Familienglück nicht.

Schon immer wollte Julia eine Familie gründen

Vor zwei Jahren feierte Julia ihren 36. Geburtstag. In sehr kleinem Kreis: Sie war allein mit ihrer Katze und ihrem Computer. „Ich war wirklich an einem Tiefpunkt angekommen“, erzählt sie. Ihr langjähriger Partner hatte sich von ihr getrennt. Im Job gab es Schwierigkeiten. Eine Entlassungswelle rollte durch den Betrieb und auch Julia hatte nur einen befristeten Vertrag. „Das Schlimmste war für mich das Gefühl, dass ich irgendwie auf voller Linie versagt habe. Kein Glück im Spiel und keines in der Liebe. Aber vor allem tat der Gedanke so weh, dass ich wohl nie Kinder haben werde.“ Schon immer wollte Julia gerne eine Familie gründen. Doch ihr Partner fühlte sich „noch nicht soweit“. Julia wartete. Dann kam die Trennung. „Und er wurde nicht mal ein Jahr später Vater. Er wollte also von mir kein Kind, dass war schon bitter“, sagt sie traurig.

Julia liest im Internet. Und stolpert über die Geschichte einer Amerikanerin, die bekennende „Single Mom by Choice“ ist. Eine Singlefrau mit Kinderwunsch, genauso fühlt sich Julia auch. In den USA ist es kein Problem als Alleinstehende schwanger zu werden. Samenbanken und künstliche Befruchtungen machen es möglich. Leicht ist es aber natürlich für die betroffenen Frauen trotzdem nicht.

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Als Single-Frau ein Kind? In Deutschland besonders schwierig

In Deutschland haben es Frauen, die sich ein Kind wünschen und keinen passenden Partner haben, ungleich schwerer. Eine Behandlung in einer Kinderwunschpraxis ist rechtlich nicht möglich. Adoptionen sind praktisch unmöglich und auch Pflegekinder werden sehr, sehr selten Singles zugesprochen. Und doch gibt es sie. Im Internet haben sie sogar ein eigenes Forum gefunden. nennt sich eine Gruppe, die auch Julia im Netz findet. „Es tat unendlich gut, dass ich gemerkt habe, dass ich nicht allein bin.“

Auch andere Frauen wünschen sich Kinder – sie stehen mitten im Leben, sind beruflich angekommen aber haben keinen Lebenspartner, mit dem sie eine Familie gründen können. „Frauen mit laut tickender biologische Uhr sind Männern oft unheimlich“, meint Julia. Sie hat auf Dating-Anzeigen geantwortet und auch im Internet einige Kontakte geknüpft. „Mir wurde klar, dass ich so bestimmt keinen Vater für mein Kind finde.“

Anders als etwa in den Niederlanden oder den USA sind Samenbanken für unverheiratete Frauen in Deutschland tabu. „Meine Freundin in Dänemark kann überhaupt nicht verstehen, warum die Rechtslage bei uns so ist. Und ich ehrlich gesagt auch nicht“, erklärt Julia.

Je mehr sie recherchiert, desto mehr erfährt sie. Von schwierigen Auslandsadoptionen, von Behandlungen, die nicht ganz legal sind, die einige Kinderwunschpraxen trotzdem durchführen. Und von vielen Hoffnungen, die doch wieder platzen. „Mir war klar, dass es nicht einfach ist, aber ich möchte auch nicht in fünfzehn Jahren zurück blicken und sehen, dass ich die Chance Mutter zu werden verpasst habe“, sagt sie.

Schwanger beim ersten IVF-Versuch

Julia entscheidet sich dafür, sich privat einen Samenspender zu suchen. Über eine Freundin kommt sie in Kontakt zu einem Mann, der sich vorstellen kann, Julia zu helfen. Seine Bedingung: er möchte Julia kennenlernen, später ein Bild von dem Kind bekommen. Und so anonym bleiben, dass sein Name auf keinem Dokument auftaucht. Unterhalt möchte er nämlich nicht zahlen. Julia stimmt zu. „Das ist wirklich schwer, so jemanden zu finden. Das bedeutet auch viel Vertrauen auf beiden Seiten. Ich bin froh, dass ich ihn persönlich getroffen habe, ein wenig über ihn weiß und meinem Kind auch später von ihm erzählen kann. Irgendwann einmal wird es sicher auch zu einem Treffen von Vater und Kind kommen. Möglich wäre das“, erzählt Julia.

Von ihrer Freundin in Dänemark bekommt sie einen guten Tipp – und sie wird mit Hilfe einer In-Vitro Befruchtung mit dem Spendersamen schwanger. „Unglaublicherweise hat es wirklich gleich beim ersten Versuch geklappt.“ Die Kosten dafür musste Julia allein tragen. Doch darüber mag sie nicht sprechen. „Es war es für mich wert.“

Julia ist glücklich, als sie das positive Ergebnis in der Hand hält. Sie informiert auch kurz den Samenspender und erhält eine Mail von ihm. „Prima, melde dich dann doch mal kurz in 9 Monaten.“ Sie ist erleichtert, dass er keinen weiteren Kontakt haben will und doch gleichzeitig ein wenig Interesse hat.

Nach zehn Wochen hören Julias Übelkeitsanfälle auf und sie sorgt sich – doch alles ist gut. „Als ich endlich den Mutterpass in den Händen hielt, da wusste ich, dass ich für uns zwei alles regeln werde.“ Julias Arbeitsvertrag läuft mitten in der Schwangerschaft aus, doch sie bleibt optimistisch. „Ich wollte ja auf jeden Fall das erste Jahr zu Hause bleiben – und irgendetwas werde ich schon finden“, erklärt sie.

Und Julia hat Recht gehabt, sie arbeitet seit ein paar Wochen in der Firma einer Bekannten. Die Arbeitszeiten kann sie flexibel mit der Tagesmutter von Ella abstimmen. „Das erste Jahr war manchmal schon schwer. Wir waren ja Tag und Nacht 24 Stunden zusammen. So viel Nähe war wunderbar, aber eben auch nicht immer einfach. Seit drei Monaten geht sie jetzt zu einer Tagesmutter. Das tut uns beiden gut.“

Meine Wahl war eine Ein-Eltern-Familie oder kein Kind

Während sich die meisten Freundinnen von Julia für sie freuen und sehen, wie fröhlich Julia und Ella sind, teilen Ellas Großeltern die Freude nicht ganz. „Sie sind der Meinung, dass ich egoistisch sei, denn ein Kind würde einen Vater brauchen.“ Auch wenn Oma und Opa Ella vergöttern, ist der Kontakt für Julia nicht einfach. „Da kommen schon viele Vorwürfe. Aber ich kann die ignorieren. Immerhin habe ich es gut, denn ich bin ja freiwillig alleinerziehend.“ Durch verschiedene Kindergruppen hat Julia viele Frauen kennen gelernt, die sich in der Schwangerschaft oder in den ersten Babymonaten von ihrem Partner trennten, denen würde die Situation oft viel schwerer fallen, meint sie.

Natürlich gibt es auch Tage, an denen Julia einen Partner vermisst. „Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch gerne in einer Mama-Papa-Kind-Familie leben. Es wäre schön, das Glück über Elllas erste Schritte zu teilen. Oder einfach mal eine Stunde Fahrrad fahren zu können. Und oft sehe ich bei anderen, wie erleichternd es ist, wenn ein anderer auch mal die Windel wickelt oder bei Kummer tröstet. Aber diese Wahl hatte ich nicht. Meine Wahl war eine Ein-Eltern-Familie oder kein Kind.“ Und Julia hat ihre Wahl noch keinen Moment lang bedauert. Und sie hat einen großen Wunsch, denn sie sich auch erfüllen möchte: Ein Geschwisterchen für Ella.

*Alle Namen auf Wunsch geändert
Bild: © Vladimir Melnik – Fotolia.com

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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