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die bekanntschaften in deutschland Eine im Ausland erfolgte Adoption wird in Österreich anerkannt, wenn sie rechtskräftig ist und kein Grund single boy attitude status in hindi zur Verweigerung der Anerkennung vorliegt.

Die Anerkennung der Auslandsadoption ist unter anderem zu verweigern, wenn:

  • Sie dem Kindeswohl oder anderen Grundwertungen der österreichischen Rechtsordnung offensichtlich widerspricht
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  • Das Anhörungsrecht einer Partei nicht gewahrt wurde, es sei denn, sie ist mit der Adoption offenkundig einverstanden
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  • Die ausländische Behörde bei Anwendung österreichischen Rechts international nicht zuständig gewesen wäre

Das Haager Übereinkommen über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption für Österreich ist am 1. September 1999 in Kraft getreten. Dem Übereinkommen gehören bereits eine Reihe europäischer, südamerikanischer und asiatischer Staaten an. Die zuständigen österreichischen zentralen Behörden sind die jeweiligen, die von Adoptivwerberinnen/Adoptivwerbern bei einer geplanten Auslandsadoption unbedingt kontaktiert werden müssen.

Bei der Adoption eines ausländischen Kindes gibt es je nach Herkunftsland unterschiedliche Bedingungen.

Es gibt beispielsweise Herkunftsländer, die die Kinder

  • nur zu ihren neuen Eltern ausreisen lassen, wenn die Adoption im Heimatland des Kindes durchgeführt wird oder
  • mit einem speziellen Übergabebeschluss ausreisen lassen, wenn die Adoption im Aufnahmeland vollzogen wird.

Die Adoption im Herkunftsland setzt manchmal voraus, dass sich die Adoptivwerberinnen/die Adoptivwerber eine Zeit lang in diesem Land aufhalten müssen, bis das Verfahren der Adoption dort abgeschlossen werden kann.

ACHTUNG

Aufgrund der unterschiedlichen zu erfüllenden Bedingungen können bei einer Auslandsadoption erhebliche Kosten (für Reisen, Aufenthalt, Übersetzungen von Dokumenten etc.) entstehen!

TIPP

Da sich die Bedingungen der Herkunftsländer für die Adoption häufig ändern, ist es sinnvoll, genauere Informationen zu einem bestimmten Land von den Adoptionsvermittlungsstellen anerkannter privater Träger oder bei den jeweiligen, früher Jugendwohlfahrtsträger genannt, einzuholen.

Aufenthaltsrecht des Adoptivkindes

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Informationen zum Aufenthaltsrecht erhalten Sie bei der Ihres.

Staatsbürgerschaft des Adoptivkindes

Die Staatsbürgerschaft des Adoptivkindes wird durch die Adoption nicht berührt. Ein minderjähriges, ausländisches Kind, das von einer österreichischen Staatsbürgerin/einem österreichischen Staatsbürger adoptiert wird, hat jedoch einen Rechtsanspruch, dass ihm die österreichische verliehen wird.

Ein Adoptivkind einer österreichischen Staatsbürgerin/eines österreichischen Staatsbürgers genießt zwar in Österreich Niederlassungsfreiheit, vor der Einreise eines im Ausland adoptierten Kindes ist es trotzdem erforderlich, ein bei der im Ausland zu beantragen.

Genauere Informationen über die im Staatsbürgerschaftsgesetz geregelten Möglichkeiten des Erwerbs der österreichischen Staatsbürgerschaft erhalten Sie bei der Ihres.

Rechtsgrundlagen

(Übereinkommen über den Schutz von Kindern – internationale Adoption)

Stand: 08.01.2018

Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres
Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz

Die Annahme eines Adoptivkindes kann durch ein Ehepaar, durch eine Einzelperson oder durch eingetragene Partner erfolgen. Der Adoptivelternteil tritt an die Stelle des entsprechenden leiblichen Elternteils.

Die Eignung der/des Annehmenden zur Aufnahme eines Adoptivkindes wird eingehend von der Jugendabteilung der jeweiligen, dem und in Wien vom geprüft.

Aufgrund des großen Interesses an Adoptionen müssen Bewerberinnen/Bewerber mit einer Wartezeit von mindestens zwei bis drei Jahren rechnen. Einzelpersonen und Paare mit leiblichen Kindern haben generell eine geringere Chance auf ein Adoptivkind. Sind die leiblichen Eltern des Kindes gestorben, haben Verwandte der/des Verstorbenen bessere Chancen, das Kind adoptieren zu können.

HINWEIS

Nähere Informationen zur finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Voraussetzungen

  • Unbedingte Voraussetzung für die Bewilligung der Adoption ist die begründete Aussicht bzw. der Umstand, dass zwischen den Annehmenden und dem Adoptivkind eine dem Verhältnis zwischen leiblichen Eltern und Kindern entsprechende Beziehung hergestellt werden soll bzw. bereits besteht. Die Adoption muss dem Wohl des nicht eigenberechtigten Kindes dienen. Bei eigenberechtigten (=volljährigen) Kindern muss hingegen eine enge kindschaftsähnliche Beziehung vorliegen. Dies ist vor allem dann anzunehmen, wenn das Adoptivkind und die/der Annehmende entweder während fünf Jahren in häuslicher Gemeinschaft gelebt oder einander in einer vergleichbar engen Gemeinschaft Beistand geleistet haben. Diese Zeitspanne dient allerdings nur als Richtschnur.
  • Es darf kein entgegenstehendes "überwiegendes Anliegen" eines leiblichen Kindes der/des Annehmenden (z.B. Gefährdung von Unterhalt oder Erziehung leiblicher Kinder) vorliegen. Wirtschaftliche Interessen der leiblichen Kinder (z.B. Schmälerung der Erbquote) werden grundsätzlich nicht beachtet.
  • Mindestalter der Adoptiveltern:
    Die Annehmenden, also die Wahleltern, müssen mindestens 25 Jahre alt sein.
  • Höchstalter der Adoptiveltern:
    Das Höchstalter ist gesetzlich nicht festgelegt.
  • Altersunterschied:
    Die/der Annehmende muss älter als das Adoptivkind sein.
  • Familienstand:
    Adoptivkinder werden vorzugsweise an Ehepaare vermittelt. Ehegatten dürfen in der Regel nur gemeinsam ein Adoptivkind annehmen. Einzelne Ausnahmen sind gesetzlich geregelt. In nichtehelichen Lebensgemeinschaften kann das Kind jedoch nur von einem Elternteil adoptiert werden. Grundsätzlich dürfen auch alleinstehende Personen ein Kind adoptieren. Nähere Informationen zur  finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.
  • Beide zukünftigen Adoptiveltern müssen der Adoption zustimmen.
  • Persönliche, soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen müssen stimmen.

Zuständige Stelle

Vorgehensweise bei der Adoption eines Kindes:

  • Kontaktaufnahme mit dem Kinder- und Jugendhilfeträger, früher Jugendwohlfahrtsträger genannt, der örtlich zuständig ist:
  • Erstes Informationsgespräch
  • Erstellung eines Adoptionsvertrags die bekanntschaften in deutschland
  • Gerichtliches Bewilligungsverfahren
TIPP

Die erste Anlaufstelle für die Aufnahme eines Adoptivkindes ist die Jugendabteilung der jeweiligen, der oder in Wien das. Diese bieten Ihnen Beratung, Information und Unterstützung bei der Vorbereitung einer Adoption.

Adoptionen dürfen nur vom Kinder- und Jugendhilfeträger, früher Jugendwohlfahrtsträger genannt, oder von anerkannten privaten Trägern, die für die Adoptionsvermittlung im jeweiligen Bundesland zugelassen sind, vermittelt werden. Informationen (auch zu privaten Adoptionsvermittlungsstellen) erteilt der jeweilige Kinder- und Jugendhilfeträger.

Die Einhebung eines Entgelts für die Vermittlung ist unzulässig!

Bei vermeintlich schneller und unbürokratischer Hilfe durch private Vermittlerinnen/private Vermittler im In- oder Ausland sollten Sie vorsichtig sein!

Verfahrensablauf

Eine Adoption kommt durch einen schriftlichen Vertrag zwischen den Adoptiveltern und dem Adoptivkind zustande, der noch vom Gericht bewilligt werden muss.

Der Adoptionsvertrag wird erst mit gerichtlicher Bewilligung wirksam. Der Beschluss über die Bewilligung des Adoptionsvertrags wird vom zuständigen örtlichen Pflegschaftsgericht ( am Wohnort beyonce single ladies videos des Kindes) gefasst. Vor der Entscheidung hat das alle Adoptionsvoraussetzungen zu prüfen und zusätzlich Anhörungen durchzuführen.

Die Bewilligung des Adoptionsvertrags durch das kann nur erteilt werden, wenn folgende Personen der Annahme zustimmen:

  • Die Eltern des minderjährigen Adoptivkindes
  • Die Ehegattin des Annehmenden/der Ehegatte der Annehmenden bzw. die eingetragene Partnerin/der eingetragene Partner der/des Annehmenden
  • Gegebenenfalls die Ehegattin/der Ehegatte des (verheirateten) Adoptivkindes bzw. die eingetragene Partnerin/der eingetragene Partner des Adoptivkindes
  • Das Adoptivkind ab 14 Jahren
HINWEIS

Auch minderjährige Mütter haben das Recht, der Adoption ihres Kindes zuzustimmen und können nicht zur Adoptionsfreigabe gezwungen werden.

Ein Recht auf Anhörung im Bewilligungsverfahren vor haben:

  • Das nicht eigenberechtigte Adoptivkind ab fünf Jahren, außer es hat bereits seit diesem Zeitpunkt bei der/dem Annehmenden gelebt
  • Die Eltern des volljährigen Adoptivkindes
  • Der, früher Jugendwohlfahrtsträger genannt
  • Gegebenenfalls die Pflegeeltern oder die Leiterin/der Leiter des Heimes, in dem sich das Adoptivkind befindet
  • Die Kinder der/des Annehmenden

Die Wirksamkeit der Adoption beginnt im Falle der Bewilligung durch das mit dem Zeitpunkt der vertraglichen Willenseinigung (Vertragsabschluss).

Die gerichtliche Bewilligung kann von Amts wegen oder auf Antrag eines Vertragsteiles nur wegen einiger weniger im Gesetz abschließend aufgezählter Gründe mit rückwirkender Kraft widerrufen (z.B. wenn die Adoption in der primären Absicht, dem Adoptivkind die Führung des Familiennamens eines Adoptivelternteiles zu ermöglichen, geschlossen wurde) oder aufgehoben werden (z.B. wenn die Aufrechterhaltung der Wahlkindschaft das Wohl des nicht eigenberechtigten Wahlkindes ernstlich gefährden würde).

Erforderliche Unterlagen

Die Adoption eines Kindes kommt durch schriftlichen Vertrag zwischen der/dem Annehmenden und dem Adoptivkind und durch gerichtliche Bewilligung auf Antrag eines der Vertragsteile zustande. Ist das Adoptivkind nicht eigenberechtigt, wird der Vertrag durch seine gesetzliche Vertreterin/seinen gesetzlichen Vertreter abgeschlossen.

  • Beglaubigte Abschriften neuesten Datums aus dem hinsichtlich des Adoptivkindes, der leiblichen Eltern und der Adoptiveltern
  • Gegebenenfalls, besser beglaubigte Abschriften neuesten Datums aus dem Ehebuch hinsichtlich der leiblichen Eltern und der Adoptiveltern
  • der leiblichen Eltern und der Adoptiveltern
  • des Adoptivkindes, der leiblichen Eltern und der Adoptiveltern
  • Einverständniserklärungen der leiblichen Eltern und der zukünftigen Geschwister (falls vorhanden)
  • der leiblichen Eltern
  • Gegebenenfalls des Adoptivkindes, der leiblichen Eltern oder der Adoptiveltern

Auf Wunsch kann die Vorlage der Bestätigung der Meldung durch Abfrage der Behörde im Zentralen Melderegister (ZMR) ersetzt werden.

Links zu finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Rechtsgrundlagen

§§  – (ABGB)

Stand: 08.01.2018

Abgenommen durch:
Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz

Das Adoptionsverfahren ist ein langwieriger Prozess, welcher die an einer Adoption interessierten Bewerber viel Zeit und Geduld kostet. Vor Antragsstellung müssen jedoch wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Adoptionsverfahren

Entscheidet sich jemand für eine Adoption, muss erst geprüft werden, ob eine Berechtigung für diese vorliegt.Andriy Dykun | Dreamstime.com

Ehepaare werden bei Adoptionen bevorzugt, da durch den Bezug sowohl zu einer weiblichen als auch zu einer männlichen Bezugsperson ein natürliches Eltern-Kind Verhältnis herbeigeführt wird. Bestimmte Anforderungen müssen sie jedoch erfüllen.

Definition von „Paar“

Als Paar werden zwei eng zusammengehörige Personen bezeichnet, die eine Beziehung miteinander führen. Das Ehepaar bezeichnet ein verheiratetes Paar.  Die Ehe ist eine sozial anerkannte und durch gesetzliche Regeln gefestigte Verbindung zweier verschiedengeschlechtlicher Menschen. Die Verbindung zweier gleichgeschlechtlicher Menschen wird in Deutschland als „eingetragene Partnerschaft“ bezeichnet. Sie unterscheidet sich in ihrer gesetzlichen Regelung von der Ehe in einigen Punkten.

Adoption bei Paaren

Paare dürfen nach § 1741 des BGB lediglich gemeinsam adoptieren, wenn sie verheiratet sind. Eingetragene Lebenspartnerschaften dürfen nicht gemeinsam adoptieren. Leibliche Kinder des Ehepartners aus früheren Beziehungen kann der Andere in Form einer „Stiefkindadoption“ annehmen, sofern beide leiblichen Elternteile dem zustimmen und er das 21. Lebensjahr vollendet hat. Laut § 1590 des BGB kommt es dadurch aber lediglich zu einer „Verschwägerung“ von Kind und Stiefelternteil.

Anforderungen an das Ehepaar

Um zu einer Adoption berechtigt zu sein, müssen Ehepaare bestimmte Anforderungen erfüllen, die im „Familienrecht“ des BGB geregelt sind:

  • Laut § 1743 des BGB muss ein Ehegatte das 25. Lebensjahr und der andere Ehegatte das 21. Lebensjahr vollendet haben. Eine obere Altersgrenze gibt es im deutschen Recht nicht, bevorzugt werden jedoch Ehepaare zwischen 35 bis 40 Jahren.
  • Einer Adoption von Ehepaaren, die bereits leibliche oder adoptierte Kinder haben, wird nur stattgegeben, wenn sie den überwiegenden Interessen dieser nicht entgegensteht und das Wohl des adoptierten Kindes nicht durch diese gefährdet wird.
  • Möchte ein Ehepartner ein Kind allein adoptieren, benötigt er laut § 1749 des BGB die Einwilligung seines Ehepartners.
  • Das Ehepaar muss während des Eignungsprüfungsverfahrens nachweisen, dass geordnete Beziehungsverhältnisse und eine stabile Partnerschaft vorhanden sind.
  • Das Ehepaar muss zudem eine erforderliche persönliche Reife, ein gesichertes, durchschnittliches Einkommen, ausreichend Wohnraum und einen guten Gesundheitszustand single boy attitude status in hindi aufweisen. Gesetzlich festgelegt sind dabei keine Mindestgrößen. Das Zusammenspiel aller Faktoren ist für die Vermittlungsstelle entscheidend.

Agnieszka AdamskaDie rechtliche Festlegung der zu einer Adoption Berechtigten ist im §§ 1741 – 1772 des BGB und im Adoptionsgesetz (AdG) festgelegt.

Berechtigung zu einer Adoption

Entscheidet sich jemand für eine Adoption, muss erst geprüft werden, ob eine Berechtigung für diese vorliegt. Nicht jeder, der sich ein Kind wünscht, es jedoch selbst nicht bekommen kann oder möchte, kommt für eine Adoption in Frage:

  • Laut dem deutschen Gesetz dürfen verheiratete Paare nur zusammen adoptieren. Auch Einzelpersonen ist es unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ein Kind aufzunehmen.
  • Eine Person kann in Form einer „Stiefkindadoption“ ein leibliches Kinder bzw. leibliche Kinder des neuen Ehepartners, welche er aus vorherigen Beziehungen hat, annehmen.
  • Homosexuellen in einer Lebenspartnerschaft ist eine gemeinsame Adoption gesetzlich untersagt.

Wen darf man adoptieren?

Das deutsche Gesetz erlaubt die Adoption von Kindern lediglich dann, wenn die leiblichen Eltern entweder verstorben oder unbekannt sind. Wenn sie noch leben, müssen sie ihre Einwilligung für eine Adoption erteilen. Besondere Regelungen:

  • Zwillinge bzw. Mehrlinge sowie Geschwister dürfen aufgrund der emotionalen Bindung zueinander immer nur zusammen adoptiert werden. Eine Trennung erfolgt nur in Ausnahmefällen.
  • Auch volljährige Personen dürfen nach §§ 1767 und 1770 BGB adoptiert werden. Die unterhalts- und erbrechtlichen Ansprüche gegenüber der leiblichen Familie bleiben jedoch bestehen, wobei die Adoptiveltern hinsichtlich des Unterhalts vor den leiblichen Eltern haften.
  • Die Embryonenadoption ist in Deutschland verboten. Geregelt wird dies im Embryonenschutzgesetz. Viele Länder bieten diese Möglichkeit jedoch Paaren an, die selbst keine leiblichen Kinder zeugen können. Durch die Adoption verzichten die Spender auf jegliche Rechte im Bezug auf den Embryo.
  • Die Adoption von verwandten Kindern ist in Form einer „Stiefkindadoption“ möglich, sofern die leiblichen Eltern dem zustimmen oder nicht mehr leben und dies zum Wohl des Kindes beiträgt.

Agnieszka AdamskaEine Adoption durch Einzelpersonen ist nach dem deutschen Recht generell möglich. Jedoch muss der Adoptionswillige mit einer besonders kritischen Prüfung seiner Verhältnisse rechnen.

Definition von „Einzelperson“

Einzelpersonen können Alleinstehende sein, die weder eine feste soziale Bindung an eine Partnerin bzw. einen Partner noch minderjährige Kinder im eigenen Haushalt haben, aber auch Teil einer Lebensgemeinschaft oder einer Ehe sein.

Adoption bei Einzelpersonen

Auch Einzelpersonen können prinzipiell ein Kind adoptieren. Jedoch werden Ehepaare bevorzugt, da durch den Bezug sowohl zu einer weiblichen als auch zu einer männlichen Bezugsperson ein natürliches Eltern-Kind Verhältnis herbeigeführt wird. Zudem ist die Zahl der in Deutschland an einer Adoption interessierten Ehepaare höher als die Zahl der zur Adoption freigegebener Kinder.

Homosexuelle gelten vor dem Gesetz als Einzelpersonen Auch innerhalb einer „Eingetragenen Lebenspartnerschaft“ kann nur eine Einzelperson ein Kind durch eine „Stiefkindadoption“ annehmen, sofern beide leiblichen Elternteile dem zustimmen. Laut § 1590 des BGB kommt es dadurch aber lediglich zu einer „Verschwägerung“ von Kind und Stiefelternteil.

Anforderungen:

Um zu einer Adoption berechtigt zu sein, müssen Einzelpersonen bestimmte Anforderungen erfüllen, die im „Familienrecht“ des BGB geregelt sind:

  • Laut § 1743 des BGB muss eine Einzelperson das 25. Lebensjahr vollendet haben um für eine Adoption berechtigt zu sein.
  • Einer Adoption von Einzelpersonen mit leiblichen oder anderen adoptierten Kindern wird nur stattgegeben, wenn sie den überwiegenden Interessen dieser nicht entgegensteht und das Wohl des adoptierten Kindes nicht durch diese gefährdet wird.
  • Auch eine Einzelperson muss eine erforderliche persönliche Reife, ein gesichertes, durchschnittliches Einkommen, ausreichend Wohnraum und einen guten Gesundheitszustand aufweisen. Gesetzlich festgelegt sind dabei keine Mindestgrößen. Das Zusammenspiel aller Faktoren ist für die Vermittlungsstelle entscheidend.
  • Auch innerhalb einer Ehe kann ein Ehepartner ein Kind als „Einzelperson“ adoptieren. Er benötigt laut § 1749 des BGB jedoch die Einwilligung seines Ehepartners.

Agnieszka AdamskaAuch homosexuelle Paare wünschen sich oftmals eine Familie Die gesetzliche Lage verbietet gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften die Fremdadoption. Eine Erweiterung des „Lebenspartnerschaftsgesetzes“ im Jahr 2005 erlaubt jedoch die Stiefkindadoption.

Adoption innerhalb einer Lebenspartnerschaft

Paare in einer Lebenspartnerschaft dürfen laut Gesetz gemeinsam keine Kinder adoptieren. Seit 2005 kann ein leibliches Kind des Lebenspartners als „Stiefkind“ angenommen werden, sofern der andere leibliche Elternteil dem zustimmt. Nach einer Prüfung von staatlichen Stellen muss eine Adoption dem Wohl des Kindes entsprechen. Die Verwandschafts-beziehung zwischen dem Kind und dem anderen leiblichen Elternteil und dessen Familie erlischt dadurch. Das adoptierte Kind hat innerhalb der Lebenspartnerschaft dann die rechtliche Stellung eines gemeinschaftlichen single line attitude status in hindi Kindes. Ein Antrag auf Adoption muss beim Vormundschaftsgericht gestellt und von einem Notar beurkundet werden.

Ein fremdes Kind adoptieren kann lediglich einer der beiden Lebenspartner als „Einzelperson“. Dazu ist die Einwilligung des anderen Lebenspartners erforderlich. Dieser kann daraufhin lediglich ein eingeschränktes Sorgerecht beantragen, sofern er mit dem Kind zusammenlebt und der sorgeberechtigte Elternteil seine Zustimmung abgibt. Dieses beinhaltet die Mitentscheidung in Angelegenheiten des täglichen Lebens und der Entscheidungs-berechtigung bei Gefahr im Verzuge. Er wäre somit berechtigt alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes notwendig sind, aber auch verpflichtet den sorgeberechtigten Elternteil bzw. die Elternteile unverzüglich zu unterrichten.

Verfahren bei einer Stiefkindadoption

Der Lebenspartner, der Interesse daran hat das leibliche Kind seines Lebenspartners anzunehmen, muss einem Notar vorab einige Erklärungen einreichen. Dazu zählt die Einwilligung der/ des sorgeberechtigten Elternteils, eine Erklärung der/ des Annehmenden Elternteils, eine Einwilligung des biologischen Elternteils, eine Einwilligung des Kindes, bzw. bis zum 14. Lebensjahr seines gesetzlichen Vertreters und die Zustimmung anderer Kinder des Annehmenden. Der Notar stellt daraufhin einen Antrag beim Vormundschaftsgericht, welches diesen prüft und unter Einbezug eines Gutachtens des örtlichen Jugendamtes letztendlich zum Wohl des Kindes entscheidet.
Agnieszka AdamskaHat sich ein Ehepaar oder eine Einzelperson für die Adoption eines Kindes entschieden muss sie sich als erstes an eine Adoptionsvermittlungsstelle wenden. Dies kann entweder das örtliche Jugendamt oder aber auch ein freier Träger sein. Bevor dort jedoch ein Adoptionsantrag gestellt werden kann, müssen vorab diverse Dokumente, die die Adoptionswilligen und seine nahe Verwandtschaft betreffen, ausgefüllt werden.

Zusammen mit den ausgefüllten Vordrucken müssen zum Adoptionsantrag auch wichtige Dokumente eingereicht werden:

  • Familienbuch/Geburtsurkunden
  • Heiratsurkunde  / Scheidungsurkunde
  • Einkommensnachweise (Verdienst-, Vermögens-, Schuldennachweise)
  • Nachweise über Vermögen und Schulden
  • polizeiliches Führungszeugnis von allen Antragsstellern
  • Gesundheitszeugnis bzw. ärztliche Atteste vom Hausarzt
  • einen ausführlichen Lebenslauf von allen Antragstellern
  • und soweit schon vorhanden die Unbedenklichkeitserklärung zur Aufnahme eines Kindes, die bereits durch eine andere Vermittlungsstelle gegeben wurde.
  • Ggf. Staatsangehörigkeitsnachweise von allen Antragsstellern
  • Eventuell eine Schufaauskunft
  • Eventuell einige Fotos von dem/den Bewerbern

Das Vormundschaftsgericht verlangt zur Aussprechung der Adoption folgende Unterlagen:

  • Auszug aus dem Familienbuch,
  • Geburtsurkunden,
  • Meldebescheinigungen,
  • Gesundheitszeugnis,
  • Abstammungsurkunde des Kindes,
  • soweit es aus anderen Urkunden nicht ersichtlich wird auch einen Staatsangehörigennachweis,
  • bei nichtehelichen Kindern die Einwilligungserklärung des nichtehelichen Vaters
  • den notariell beglaubigten Antrag zur Annahme des Kindes,
  • die notariell beglaubigten Einwilligungserklärungen der Eltern des Kindes
  • bei Inkognitoadoption eine Identitätsbescheinigung.

Alle innerhalb des Adoptionsverfahrens abzugebenden Erklärungen und Anträge bedürfen zu ihrer Wirksamkeit einer notariellen Beurkundung. Notariell nicht beglaubigte Dokumente sind nichtig.
Agnieszka AdamskaDie Adoptionsvermittlungsstellen entscheiden immer nur zum Wohl und Schutz des Kindes. Sie versuchen eine passende Familie für das zur Adoption freigegebene Kind zu finden und nicht das passende Kind für die Bewerber. Dementsprechend prüfen sie die Bewerber genau.
Sie entscheiden anhand vieler Kriterien ob dem Kind in diesem Umfeld eine gesunde und glückliche Entwicklung möglich sein wird. Eine Ablehnung kann dementsprechend aus vielen Gründen erfolgen:

  • Die Einkommensverhältnisse genügen nicht aus um dem Kind in der Familie ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.
  • Die Wohnverhältnisse werden als unzureichend empfunden, womöglich, da zu viele Menschen auf engstem Raum miteinander leben würden oder die Wohngegend ist nur wenig oder gar nicht kindsgerecht.
  • Die Adoptionswilligen weisen ein zu hohes bzw. zu niedriges Alter auf.
  • Die Bewerber haben keine oder eine schwierige Berufstätigkeit, die ihnen nicht ermöglicht ausreichend für das Kind zu sorgen.
  • Die Bewerber leiden unter einer schlechten gesundheitlichen Lage oder einer Behinderung, welches nach Ansicht der Vermittlungsstellen deren Erziehungsfähigkeit einschränken könnte.
  • Das soziale Umfeld der Bewerber entspricht keinem kindsgerechten Umfeld.
  • Die Bewerber weisen eine zu niedrige Bildung auf, die die Vermittlungsstellen als unangebracht für ein Kind empfinden.
  • Die familiäre Situation wird als unzureichend für eine positive Kindsentwicklung angesehen. Verheiratete Paare werden bevorzugt.
  • Bewerber mit Vorstrafen stellen für Adoptionsvermittlungsstellen keine guten Erziehungspersonen dar.
  • Weitere Kinder in der Adoptivfamilie könnten die Zeit sowie die Aufmerksamkeit für das neue Kind einschränken.
  • Die Vermittlungsstellen prüfen ob eine partnerschaftliche Stabilität vorhanden ist, die dem Kind ein glückliches Umfeld bieten könnte.
  • Die Erziehungsvorstellungen der Bewerber entsprechen nicht der Norm und ermöglichen dem Kind keine gesunde Persönlichkeitsentwicklung.
  • Die Lebensziele bzw. Lebenszufriedenheit kollidieren mit der kindlichen Erziehung.
  • Die Einstellung zur eigenen Person bzw. die Selbstwahrnehmung der Bewerber könnten der Psyche des Kindes möglicherweise schaden.
  • Laut Vermittlungsstelle besitzen die Bewerber zu wenig Offenheit, Toleranz und auch Akzeptanz, beispielsweise wünschen sie kein ausländisches, älteres oder behindertes Kind.
  • Die Motive für eine Adoption sind egoistisch, beispielsweise soll vielleicht eine Steuervergünstigung erzielt werden.
  • Die Erwartungshaltungen an das Kind werden als unrealistisch eingestuft, womöglich zu idealistisch.
  • Die Bewerber sind nur wenig belastbar oder einfühlsam.

Im Großen und Ganzen geht es nur darum dem Kind eine problemlose Entwicklung zu ermöglichen, die nur durch den Ausschluss aller Risikofaktoren erreicht werden kann. Die Adoptionswilligen müssen demnach während des Eingnungsprüfungsverfahrens viel Geduld mitbringen.
Agnieszka AdamskaAdoptionsvermittlungsstellen können öffentliche oder freie Träger sein. Auf öffentlicher Ebene sind sie in den Jugendämtern angesiedelt. Freie Träger sind Vereine oder kirchliche Stellen, die ihre Zulassung erst von den zentralen Adoptionsstellen der Landesjugendämter erhalten und meistens eine Menge Geld kosten.

Die „Adoptionsvermittlungsstellenanerkennungs- und Kostenverordnung“ vom 4. Mai 2005 regelt die Anforderungen an Vermittlungsstellen in freier Trägerschaft.

Kontakte: Inlandsadoption

Eine ausführliche Liste aller staatlichen Adoptionsvermittlungsstellen in Deutschland für Inlandsadoptionen bietet das Bundesjustizamt unter

Annerkannte Vermittlungsstellen in freier Trägerschaft sind beispielsweise der gemeinsame Adoptions- und Pflegekinderdienst der Diakonie und Caritas unter

Kontakte: Auslandsadoption

Auslandsvermittlungsstellen ist stets nur die Vermittlung von Kindern aus bestimmten Ländern genehmigt.

Kontrolliert werden Auslandsadoptionen durch die Bundeszentralstelle für Auslandsadoption. Sie ist zuständig für den Informationsaustausch mit den Vertragsstaaten des „Haager Übereinkommens“ und koordiniert Mitteilungen und Anfragen. Angesiedelt ist sie seit Januar 2007 im Bundesamt für Justiz.

Eine ausführliche Liste aller zugelassenen Vermittlungsstellen für Auslandsadoptionen bietet das Bundesjustizamt unter

Agnieszka Adamska

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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