Meine eltern wollen meinen freund nicht kennenlernen

darf eine verheiratete frau flirten

single mann dreißig - typologie einer spezies Männer finden es ätzend, wenn sie beim Paarungsversuch auf Schwierigkeiten stoßen. Sie wollen beim Werben um die Liebste auf Anklang stoßen. Warum also gibt es sie, die Männer, die verheiratete Frauen anmachen? Ziemlich unlogisch, aber nicht unverständlich…

mädel im internet kennenlernen 10 Gründe, warum Männer verheiratete Frauen sexy finden

1. Männlicher Jagdinstinkt

Ja, es gibt ihn, den männlichen Jagdtrieb. Auch wenn dieser bei jedem Mann unterschiedlich ausgeprägt ist. Zudem behaupten Männer im Beisein einer Frau gerne, sie würden nur Tiere jagen und keine Frauen. Das liegt daran, dass „jagen“ oder nachstellen, aufsuchen, fangen oder erlegen nicht sonderlich wertschätzend klingt. Schließlich will kein Mann als Wilderer gelten und zudem würden Frauen dieses Verhalten abstoßend finden, deshalb ist „den Hof machen“, „umwerben“ oder „erobern“ die geschicktere Wortwahl für den männlichen Jagdtrieb. Egal welche Synonyme Sie finden wollen…

Hinter dem männlichen Jagdtrieb steckt eigentlich nur, dass Mann sich nur von seiner Liebsten angenommen und wertgeschätzt fühlen möchte. Eine Ablehnung würde einem „Todesstoß“ gleichen.

2. Gute Referenzen: Der Ehering-Wert

Nein, nein, nicht der Diamant im Ring macht den Wert, sondern der Beliebtheitsgrad der Frau. In der Psychologie ist das Phänomen bekannt, dass Menschen gern Produkte kaufen, die beliebt sind. Das gibt eine Art Garantie und Sicherheit, dass unsere Entscheidung für ein Produkt richtig war.

Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Wenn das neue I-Phone auf den Markt kommt, herrscht vor dem Applestore jedes Mal blankes Chaos. Die Menschen übernachten sogar davor. Warum? Wenn etwas so beliebt ist, will man es unbedingt auch haben…
Ein anderes Beispiel: Setzen Sie sich in online partnersuche erste nachricht ein Café, das keinen einzigen Gast hat? Und wenn es noch so gemütlich aussieht, solange Sie allein dort sind, wird unbewusst die Frage entstehen: Was ist hier faul?

An einer verheirateten Frau ist somit alles richtig. Sie ist beliebt. Scheinbar keine Mogelpackung. Übernachtungen vor dem Haus sind nur dann verboten, wenn ihr Mann Ärger macht.

3. Ego-Streicheln

Was glauben Sie, wie Sie sich fühlen, wenn Sie als Erste/r das neue I-Phone in Ihren Händen halten? Möglicherweise schweben Sie die erste halbe Stunde. Es kann auch sein, dass Sie damit sofort in der S-Bahn oder im Büro "spielen", um Ihren neuen Schatz zu single frauen mit kinderwunsch zeigen. Eines werden Sie jedoch nicht tun, wenn Sie eine ganze Nacht vor dem Applestore übernachtet haben: ihre neue Errungenschaft verstecken.

Jetzt kann ein Mann die Affäre mit einer verheirateten Frau nur schwierig an die große Glocke hängen. Aber auch das stille Wissen, er hat es geschafft, er hat sie gekriegt, ist ein mächtiger Ego-Schmeichler. Er wird ähnlich schwebend über den Boden fliegen. Und vielleicht sitzt er auch in der S-Bahn, nicht unbedingt mit seinem Schatz spielend; dafür aber mit einem Grinsen auf den Lippen. Schließlich hat er geschafft, was keiner vor ihm geschafft hat…

4. Verbotene Früchte schmecken süßer

Der Reiz des Verbotenen ist ein psychologischer Effekt. In ihm findet sich eine komplexe Abwehrreaktion. Sie zeigt die Rebellion gegen äußere und innere Einschränkungen.
Menschen, die einen erhöhten „Reiz des Verbotenen“ haben, drücken damit ihren empfundenen psychischen Druck aus. Das Trotzverhalten ist ein Kampf gegen die Beschneidung der eigenen Freiheit.

5. Unverbindlich

Die Nebenwirkung einer guten Beziehung ist die Verbindlichkeit, denn sie ist die Brücke zwischen den Liebenden. Sie verbindet miteinander. Was für den einen Sicherheit und Stabilität bedeutet, heißt für den anderen „in Ketten gelegt werden“ (Angst vor Einschränkung und Freiheitsberaubung).

Ja, so unterschiedlich kann Bindung empfunden werden.

Gerade Menschen, die Bindung als „Verpflichtung“ empfinden, sind anfällig für Affären die bereits vergeben sind. Denn die verheiratete Frau wird Verbindlichkeit zur Affäre meiden, weil sie bereits gebunden ist. Das bedeutet, Mann muss sich weder einschränken lassen, noch braucht er sich vor der „Freiheitsberaubung“ fürchten.

6. Keine Zickereien

Frauen zicken, Männer auch. Ganz gleich, ob verheiratet oder nicht. Was steckt hinter den Zicken? Doch nur der stille Wunsch, verstanden und ggf. freundlich hinterfragt werden zu wollen.

Ein Mann, der eine Affäre mit einer verheirateten Frau anstrebt, muss sich dieser Aufgabe gar nicht erst stellen. Er macht es sich einfach, indem er alltägliche Beziehungsprobleme im Keim erstickt. Er ist konfliktscheu, aber würde das weder zugeben, noch etwas an seiner Sozialkompetenz verbessern wollen. Nach dem Motto: „Wenn es dir nicht passt, dann geh zu deinem Alten…“

7. Kein Liebesgesäusel

Das gefährlichste Tier für den Menschen kann der Schmetterling im Bauch sein. Ja, manche Menschen haben sogar richtige Angst, sich zu verlieben. Sicher denken Sie jetzt: „Wie kann das sein? Verliebt sein ist doch wunderschön!“ Für die einen ist es das größte, sich zu verlieben, andere wiederum haben Angst. Um genauer zu sein, hinter der Angst sich zu verlieben, steckt die Angst, sich selbst zu verlieren und den geliebten Menschen vermissen zu müssen.

Verlustangst vermeiden, bevor sie entstehen kann, lautet die Devise. Denn im Grunde wissen diese Menschen genau, wie leidenschaftlich sie selbst lieben können. Zu oft ist diese Liebe unerwidert geblieben. Das schmerzt und deshalb haben sie Angst, ihr Herz zu verschenken oder gar den Verstand zu verlieren. Bei einer verheirateten Frau dagegen schafft die Liebe vermeintlich keine Leiden und weckt keine schlummernden Ängste.

8. Bei Versagen überleben

Im fremden Revier zu wildern, kann sehr reizvoll sein. Jedoch ist das Flirten und Signale setzen mit erschwerten Bedingungen verbunden, schließlich ist die Frau vergeben. Gelingt es dennoch, sie um den Finger zu wickeln, ist dies eine große Selbstbestätigung, denn die Auserwählte ist begehrt. Das erhöht den Reiz bei einem Mann, der auf verheiratete Frauen steht.

Und das Beste ist: Geht sie auf seine Avancen nicht ein und bleibt ihrem Mann treu, dann ist das Versagen nicht so schlimm. Schließlich liebt sie ihren Mann… Wenn die gleiche Frau jedoch Single gewesen wäre, dann müsste Mann an diesem Korb vermutlich viel länger knabbern. Hinter ihm verbirgt sich nämlich ein kleiner Perfektionist, der um jeden Preis das Gefühl des eigenes Versagen vermeiden möchte.

9. Rache und Aggressionshemmung

Wenn auch sehr selten verbreitet, gibt es ihn trotzdem: Den Typ Mann, der auf Rache aus ist. Er sucht sich ganz bewusst ein verheiratetes Paar, um mit Vorsatz einen Keil zwischen sie zu treiben. Dies gibt ihm das Gefühl von Macht und Erhaben sein. Sein kleines Selbstwertgefühl wird dadurch mächtig groß.

Seine Intrigen fallen natürlich nur dann auf fruchtbaren Boden, wenn die Beziehung sowieso gerade einen wackeligen Stand hat. Dieser Typ Mann ist sehr speziell, denn er trägt eine unbändige Wut in sich. Dies kann verschiedene Gründe haben, meist fühlt er sich ausgestoßen und ungeliebt. Oft finden sich bei diesem seltenen Exemplar „Mann“ vermehrt Depression, Ängste und innere Getriebenheit. Seine Aggression ist im Alltag gehemmt und entlädt sich in der Rache, dem bewussten Schmerzen zufügen beim „Frauenklau“, und er genießt den Macht-Rausch.

10. Verliebt, verknallt und noch immer verheiratet

Die Affäre mit einer verheirateten Frau – die ideale Beziehung für den Mann, der Konflikte scheut und Unverbindlichkeit liebt. Genial, solange die Situation unter Kontrolle bleibt. Aber was ist, wenn er sich doch verliebt? Dann beginnt das Gefühlschaos: das Vermissen, die Sehnsucht, der Herzschmerz, das Rasend sein vor Eifersucht, der große Wunsch, ihr nah zu sein. Wollte er gerade das doch die ganze Zeit vermeiden, denn: Sie ist noch immer verheiratet.

Fazit

Auch wenn manche Männer gezielt nach verheirateten Frauen Ausschau halten, gehören zu einer Affäre mindestens zwei. Wer bereits vergeben ist und dennoch ein weiteres Eisen im Feuer liegen hat, spielt zudem mit den Gefühlen des eigenen Partners. Hier gilt sich Fragen zu stellen, wie:

Wie konnte es dazu kommen, sich auf eine Affäre eingelassen zu haben? Was fehlt eigentlich? Was fehlt in der Partnerschaft? Wo gehört das Herz hin?
Und danach gilt: sich entscheiden!

Foto: Intuitive Fotografie Köln, Christian Kasper Fotograf München
Lektorat: Friederike Klingholz München

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ratgeber kränkungen

Viele Partnerschaften beginnen damit, dass zwei Menschen miteinander flirten.

Beim Flirten senden Männer und Frauen ganz bestimmte Signale ab wie z. B. Blickkontakt suchen, lächeln, Schulter straffen, Busen herausstrecken, durchs Haar streichen, den anderen zufällig berühren, die Bewegung des anderen nachahmen.

Im Grunde genommen müssen wir das Flirten nicht erlernen, die Flirtsignale ergeben sich automatisch. Es kann jedoch auch viele dabei geben.

Ein Mann interpretiert z.B. weibliche Gesten als Flirten, während die Frau keinerlei Interesse an ihm hat.

Eine Frau gibt zu schnell auf und interpretiert das Verhalten des Mannes als, während er nur schüchtern ist oder die Flirtsignale nicht erkennt.

Flirten, wenn man in einer Beziehung ist

Generell ist das Flirten eine tolle Sache. Wenn der andere auf unsere Flirtsignale reagiert, fühlen wir uns in unserer Attraktivität bestätigt, unser Selbstwertgefühl steigt.

Wenn ein Lächeln von uns erwidert wird, dann fühlen wir uns beschwingt und bestätigt.

In einer bestehenden Partnerschaft kann das Flirten ein Streitpunkt sein und zu Konflikten führen, da das Flirten vielleicht vom Ehepartner als oder interpretiert wird.

Und hat der Ehepartner kein, dann löst das Flirten seines Partners bei ihm Angst aus, nicht mehr attraktiv genug zu sein und den Partner verlieren zu können.

Und Menschen, die leicht zu neigen, reagieren in solchen Momenten natürlich mit großer Verlustangst und heftigen Eifersuchtszenen.

Wenn man weiß, dass der Partner Probleme damit hat, wenn man in seinem Beisein mit anderen flirtet, dann sollte man in Gegenwart des Partners darauf verzichten.

Es geht schließlich nicht darum, den Partner verletzen zu wollen, sondern durch das Flirten seinen Marktwert zu testen und Spaß zu haben.

Das muss man nicht auf Kosten des Partners tun.

Leserfrage

Mein Partner flirtet ständig mit anderen Frauen. Mich kränkt das sehr. Was kann ich tun?

Dr. Doris Wolf antwortet auf Leserfrage

Manche Menschen benötigen immer wieder die Rückmeldung von anderen, dass sie ankommen und gemocht werden.

Es genügt ihnen, dass andere darauf reagieren, sie wollen nicht unbedingt eine intensive Freundschaft oder gar Partnerschaft mit ihnen eingehen.

Dahinter verbergen sich häufig Minderwertigkeitsgefühle oder auch der Wunsch, zu kontrollieren und seinen Einfluss zu spüren.

Wenn Ihr Partner zu diesen Menschen gehört, dann können Sie ihm sein Verhalten nicht einfach abgewöhnen.

Er muss einsehen, dass es der Partnerschaft nicht gut tut und sein „Balzen“ ein Problem ist.

Außerdem muss er bereit sein, sich an diesem Punkt zu verändern.

Ein Flirt ist wie eine Tablette -
niemand kann die Nebenwirkungen genau vorhersagen. C. Deneuve

3 Tipps

1. Sprechen Sie mit Ihrem Mann, dass Sie ihn sehr lieben, aber dieses Verhalten Sie sehr verletzt. Zeigen Sie am Verhalten anderer Paare, wie Sie sich sein Verhalten wünschen.

2. Bitten Sie Ihre Freunde, Ihrem Partner Rückmeldung zu geben, wie sie sein Verhalten auf Partys erleben und wie es auf andere wirkt. Sie könnten sogar überlegen, selbst einmal zu flirten, sodass Ihr Partner erlebt, wie sich das anfühlt.

3. . Erinnern Sie sich daran, dass das Verhalten Ihres Partners nichts mit Ihrer Attraktivität zu tun hat. Es ist sein Problem und nicht Ihres.

Lesen Sie den Beitrag in meiner Eheberatung


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Weitere Informationen zum Thema Flirten und Dating

- Tipps für Singles auf Partnersuche

- Dating Tipps für die Partnersuche im Internet


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Dr. Doris Wolf

Vielen Dank, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten.

Was mich besonders motiviert ist der Wunsch, dass Menschen ihre Fähigkeit entdecken, besser mit sich und anderen auszukommen. Das ist auch das Ziel meiner.

Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich in morgendlicher Meditation, im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und dem Backen leckerer Kuchen.

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Glücklich verheiratet – darf man (Frau) dann noch flirten?

Glücklich verheiratet – darf man (Frau) dann noch flirten?

Es ist lange her, seit ich das letzte Mal ausgegangen bin. Mein Mann hat die Kinder ins Bett gebracht und ich genieße diesen „freien“ Abend. Ich bin mit einer Freundin verabredet und wir treffen uns in einer Bar. Nach dem leckeren Abendessen sitzen wir gemütlich zusammen und quatschen über Gott und die Welt.

Zuerst habe ich es gar nicht bemerkt, doch mittlerweile beobachte ich deutlich aus dem Augenwinkel heraus, wie am Nebentisch ein toller Mann immer wieder zu uns rüber schaut. Meine Freundin ist ein „Männertraum“. Ein paar Jahre jünger als ich, lange blonde Haare, schlank und bildhübsch. Es war schon immer so, dass ich von den Männern meine Ruhe hatte, wenn ich mit ihr unterwegs war. Simone wird permanent angeflirtet, daran hab ich mich längst gewöhnt.

Doch heute ist es anders. Ich kann kaum glauben, dass dieser Mann nicht mit ihr, sondern mit MIR(!) in Augenkontakt geht und sobald er meine Aufmerksamkeit hat, seine Mundwinkel charmant in Richtung Ohren zieht. Offen und unverblümt flirtet er mich an. OMG!!! Das Licht ist gedämpft, so sieht zum Glück niemand, dass ich rot werde.

„Scheiße, was mach ich denn jetzt?“, flüstere ich Simone zu und bemühe mich, nicht dauern rüber zu schauen. Sie lacht und erwidert: „Flirte doch einfach zurück! Du wirst sehen, das macht Spaß!“ „Echt jetzt? Spinnst du?“, ist meine Reaktion auf ihre Worte. Doch das meine ich nur noch halb ernst, denn es macht mir bereits Spaß und ich weiß, dass sie Recht hat.

Flirten wieder neu lernen

Die ersten Versuche wirken vermutlich etwas unbeholfen und schüchtern, doch im Laufe des Abends entspanne ich mich immer mehr und genieße dieses Spiel wirklich. Er lächelt rüber, ich lächle zurück, wende meinen Blick wieder ab, um kurz darauf wieder Kontakt aufzunehmen. Das macht nicht nur Spaß, sondern tut auch unendlich gut. Nach der Geburt meiner Kinder habe ich meine leidenschaftliche und sinnliche Persönlichkeit etwas aus den Augen verloren. Mein Mann versichert mir ständig, wie sehr er mich liebt und begehrt, doch das Gefühl von einem Fremden begehrt zu werden, ist etwas völlig anderes. Es fühlt sich großartig an.

Als wir aufbrechen wollen, bin ich wieder hilflos, und weiß nicht recht, wie ich mich verhalten soll. „Du lächelst ihn nochmal an, sagst „Servus“ und dann gehen wir“, berät mich meine Freundin. Alles klar. Das kriege ich hin und mache es genauso. Irgendwie schade, dass ich nicht einmal weiß, wie der schöne Mann heißt. Und vermutlich ist es besser so.

Sexuelle Lust anregen

Diese Begegnung kostenlos flirten ohne kosten hat mich nachhaltig geprägt. Mein Mann und ich hatten in den letzten Jahren immer mal wieder Streit, weil ich zu wenig hatte. Eine andere Freundin gab mir den Rat, mal mit anderen Männern zu flirten, doch davon wollte ich nichts wissen. „Ich werde ja noch nicht mal mit meinem eigenen Mann fertig, was will ich denn dann mit noch einem?“, war die Standardfrage, die ich ihr oft stellte. „Probier es einfach aus. Du wirst schon sehen“, war ihre Standardantwort.

Jetzt weiß ich, was sie die ganze Zeit gemeint hat. Der Flirt in dieser Bar hat meine sexuelle Phantasie angeregt und meine Lust auf Sex angekurbelt. Mein Mann und ich haben mühsam gelernt, über Sex zu sprechen und bereits einige Dinge zum Besseren verändert. Doch die „externe“ Stimulation meiner Sinnlichkeit ist bisher unschlagbar. Ich habe meinem Mann von dem Flirt erzählt und er war begeistert. Schließlich hat er sehr davon profitiert.

Flirten als Lebenseinstellung

Seitdem nutze ich jede Gelegenheit für einen Flirt. Ein kurzer Blick hier, ein Lächeln dort, eine kleine Berührung, ein Kompliment oder ein Witz, wann immer ich Kontakt zu Menschen habe. Ja, du hast richtig gelesen. Ich „flirte“ auch mit Frauen. Und das völlig ohne Hintergedanken. Ich übe, immer mehr nette Worte und Gesten zu verschenken, denn dadurch werde ich selbst lockerer und festige dieses Verhalten als Gewohnheit. Anderen Menschen gute Gefühle zu machen, macht mein Leben glücklicher. Das möchte ich nicht mehr missen.

Der Rentner, den ich jeden Morgen beim Laufen treffe, freut sich jedenfalls wie ein König über mein Lächeln oder ein nettes Wort. Die Verkäuferin im Supermarkt liebt es, wenn ich sage, dass ich immer wegen ihr an ihre Kasse komme, selbst wenn ich dafür länger anstehen muss. Und jeder, dem ich ein Kompliment über ein schönes Kleidungsstück oder Accessoire mache, hat dann ein besonderes Strahlen in den Augen.

Flirten geht für mich weit über Sexualität oder Sinnlichkeit hinaus. Flirten bedeutet, gute Gefühle zu verschenken, und gute Gefühle zurück zu bekommen. Es macht die Welt ein Stück heller.

Manchmal gefällt mir ein Mann auch besonders gut, dann bekommt der Flirt einen intensiveren Charakter und ein „was wäre wenn – Gedanke“ breitet sich ab und zu in meinem Gehirn aus. Dann kommt es schon mal vor, dass ich mich nicht traue, einen Mann anzuquatschen. Oder manchmal entsteht sogar ein bisschen mehr, als nur ein harmloser Flirt. Dann fühle ich so etwas wie .

Ich liebe meinen Mann und ich weiß, dass eine 12jährige Ehe nicht dieselben Gefühle auslösen kann, wie ein fremder Mensch und ein Flirt außerhalb. In einer langjährigen Beziehung sind die vorherrschenden Gefühle Vertrauen, Vertrautheit, Geborgenheit, Innigkeit und auch ein bisschen Bequemlichkeit und Langeweile. Das ist völlig normal und gar nicht schlimm. Eine wilde Verliebtheit kann kein Mensch auf Dauer aushalten. Das wäre viel zu anstrengend.

Glücklich verheiratet und trotzdem flirten? Ja! Unbedingt!

Doch ich liebe es, auch ab und zu Schmetterlinge im Bauch zu fühlen. Dafür ist mein Mann nicht zuständig, das hole ich mir woanders. Und auch mein Mann liebt es, mit anderen Frauen zu flirten und ich kann sogar ganz entspannt daneben stehen und ihm seinen Spaß gönnen. Ich sehe, wie er es genießt und freu mich für ihn. Die irritierten Blicke der Frauen finde ich immer wieder lustig, denn es ist keineswegs üblich, dass Paare das so locker handhaben. Die meisten Ehefrauen würden vermutlich ihre tödlichsten Blicke austeilen, gedanklich die Messer wetzen und dem Mann eine Szene machen. Wie schade!

Wie schön wäre es, wenn sich Paare gegenseitig mehr erlauben würden, auch außerhalb der Beziehung zu flirten und Spaß zu haben. Wenn sie sich die guten Gefühle gönnen könnten und ein Vertrauen zueinander aufbauen, welches weit über das übliche Treuegeschwätz hinausgeht. Wie cool wäre es, wenn sich mehr Menschen ehrlich eingestehen würden, dass sie einen Flirt genießen und sich selbst (und ihrem Partner) damit gut tun.

Deswegen muss ja nicht gleich jeder oder eine offene Beziehung leben. Das klassische: „Appetit holen ist erlaubt, gegessen wird Zuhause!“ ist doch auch prima. Ein Flirt kann das Selbstwertgefühl anheben, die eigene Partnerschaft bereichern und das Liebesleben erfrischen. Also mehr davon!

Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!

Herzlichst

Melanie

Über die Autorin:

Melanie Mittermaier verheiratet flirten

Melanie Mittermaier liebt es zu lachen und zu lieben. Sie hat beschlossen, ein außergewöhnlich lustiges Leben zu führen und unterstützt Kinder und Erwachsene dabei, ebenso viel Spaß zu haben, wie sie selbst. Menschliche Beziehungen, insbesondere langjährige Liebesbeziehungen, sind ihre Leidenschaft und ihr Spezialgebiet.

Als Coach, und Speakerin gibt sie ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre unbändige Lebensfreudean ihre Klienten, Leser und Zuhörer weiter. Echt, ehrlich und ein kleines bisschen frech.

[Gesamt:15    Durchschnitt: 2.7/5]
Caro

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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Leavy Reply

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