Partnersuche für singles mit kindern

in der beziehung flirten

7. Februar 2016/in

Flirten mit dem eigenen Partner IDie meisten Menschen genießen das Gefühl von Aufregung in der Kennenlernphase. Es werden gefühlt Ewigkeiten vor dem Spiegel verbracht, um sich vor dem Date hübsch zu machen. Beim Treffen verspürt man Aufregung im Bauch und das nächste Wiedersehen kann kaum erwartet werden.

Es ist vollkommen normal, dass die Gefühle von Aufregung und unglaublicher Verliebtheit nach einigen Monaten, sicherlich aber nach mehreren Jahren verschwinden.

Was bleibt ist im Idealfall ein Gefühl von tiefer Verbundenheit und starker Liebe.

Doch längst nicht alle Partner wissen mit diesem Mangel an Bauchkribbeln umzugehen. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass einer von beiden sich so stark nach einem aufregenden Abenteuer sehnt, dass er diesem Wunsch nachkommt und sich einer heimlichen Affäre hingibt.

Auf kurz oder lang kann daran die Partnerschaft zerbrechen.

Wie kann das Knistern in einer Beziehung aufrechterhalten werden?

Viele Ratgeber nennen an dieser Stelle Kleinigkeiten, welche  im Alltag umgesetzt werden sollten. Beispielsweise ein gemeinsames Dinner in jenem Lokal, in welchem ihr euch zum ersten Mal verabredet habt, eine einzelne Rose aus in der beziehung flirten dem Blumenlanden oder dem Partner Aufgaben im Haushalt abzunehmen.

All dies sind schöne Aufmerksamkeiten mit welchen dem Partner gezeigt wird, dass man an ihn denkt. Doch reichen sollte Tätigkeiten aus, um das Kribbeln im Bauch zu erhalten bzw. wieder heraufzubeschwören? Nicht unbedingt. Dies kann allerdings durch einen Flirt geschehen.

Was passiert beim Flirten?

Zu flirten ist ein wunderbares Gefühl! Wir Menschen genießen es. Unser Gegenüber schenkt uns seine Aufmerksamkeit, tiefe Blicke in die Augen lassen schnell unsere Hormone wild durcheinander wirbeln.

Beziehungskrisen werden anders gelöst.

Ich würde gerne etwas für unsere Beziehung tun, aber mein Partner macht nicht mit.

Diesen Satz höre ich leider sehr oft.

Es gibt eine sehr gute Möglichkeit, wenn Sie alleine etwas für Ihre Beziehung tun möchten.


in der beziehung flirten

Ein  prickelnder Flirt zeigt uns, dass wir auf das andere Geschlecht attraktiv wirken. Wir erlangen somit Bestätigung, durch welche unser Selbstwertgefühl gestärkt wird. Unsere Stimmung hebt sich, wir fühlen uns geradezu wie beflügelt.

Wir haben Spaß und lassen unsere negativen Gedanken hinter uns. Und natürlich hat ein Flirt oftmals auch eine sexuelle Komponente da wir uns gegenseitig zeigen, dass wir uns begehrenswert finden.

Gleichzeitig verspüren wir auch eine Aufregung weil wir nicht wissen, wie der Flirtpartner auf uns reagieren wird. Vielleicht verhält er sich während eines zu aufdringlichen Balzversuchs abweisend? Oder schaffen wir es gar ihn mit unseren Reizen nervös zu machen?

All dies macht die Spannung beim Flirten aus. Kein Wunder also, dass viele Menschen in einer langjährigen Beziehung dieses Gefühl von Aufregung, Selbstbestätigung und sexueller Anziehung vermissen.

Flirten mit dem eigenen Partner III

Ebenfalls scheint es da nicht mehr zu verwundern, dass viele Menschen auch außerhalb ihrer Beziehung mit anderen Menschen flirten. Dies ist auch vollkommen in Ordnung.

Wird direkt zu Beginn einer Beziehung erklärt, ob beide Seiten damit einverstanden sind mit fremden Personen auch mal tiefe Blicke auszutauschen, ist das vollkommen legitim und noch lange kein Fremdgehen.

Dennoch gibt es ebenfalls zahlreiche Pärchen welche auf Flirts außerhalb ihrer Beziehung verzichten wollen, dennoch dieses Gefühl vermissen. In diesem Fall kann auch in den eigenen vier Wänden mit dem Partner geflirtet werden.

Wie flirte ich mit meiner langjährigen Partnerin?

Im Grunde funktioniert es genauso wie mit der flüchtigen Bekanntschaft aus der Bar.

Wichtig ist es, sich Zeit füreinander zu nehmen. Nutzt hierfür einen Abend, an welchem ihr beide noch nichts vorhabt.

Um etwas mehr Prickeln in die Beziehung zu bekommen, eignen sich besonders Überraschungen. Überlege dir eine schöne Aktion, zu der du deine Partnerin einlädst. Verrate Ihr aber vorher noch nicht, um was es geht.

Vereinbare eine bestimmte Zeit und sage ihr – je nach geplantem Event – vielleicht noch welche Kleidung angemessen ist.

Die Überraschung kann alles Mögliche sein: Ein Entertainment-Event, für das du Karten besorgt hast, ein gemeinsamer Kurzausflug, ein Museumsbesuch oder auch ein Picknick, für das du schon eingekauft hast oder für das ihr gemeinsam einkaufen geht.

Allein das Ausbrechen aus gewohnten Mustern und die Ungewissheit über die geplante Aktion bringen schon eine Menge Prickeln zurück in den Alltag. Außerdem wird dein Partner die Mühe wertschätzen, die du dir mit diesem persönlichen Geschenk gemacht hast.

Möchtest du das Ganze in eine erotische Richtung lenken und beiden ist bewusst, dass es an dem Abend darauf hinaus laufen wird, dann kann die Stimmung zusätzlich mit heißen Kurznachrichten – den ganzen Tag über – angeheizt werden.

“Ich stelle mir gerade vor was ich mit dir anstelle, wenn du nach Hause kommst…”

Flirten mit dem eigenen Partner II

kann den Alltag des Anderen mit prickelnden

Gedanken bereichern und ist noch ein harmloses Beispiel.

Dadurch wird das Vorspiel auf den ganzen Tag ausgedehnt, was das Verlangen bei beiden Partnern steigert und eine tolle Nacht fast schon garantiert.

Flirten mit dem eigenen Partner – im Alltag

Doch auch normale Alltagssituationen können mit etwas Engagement zu schönen Flirterlebnissen werden. Gemeinsames Kochen ist ein schöner Einstieg, um sich zusammen auf den Abend einzustellen.

Während des Essens bietet es sich an, dass er zwischen durch ihren Handrücken streichelt. Hierbei handelt es sich um eine hoch erotische Geste, welche viel zu selten ausgeübt wird.

Wie bei einem normalen Flirt ist der Blickkontakt wichtig. Also: Tief in die Augen schauen und währenddessen die eigene Hand auf dem Oberschenkel des Partners ablegen.

Diese Berührung wird ebenfalls oft in Flirts benutzt um „unauffällig“ zu testen, wie der andere auf die Berührung reagiert. Ihr die Haare aus dem Gesicht zu streichen ist ebenfalls eine sehr zärtliche Handbewegung.

Doch nicht nur die gegenseitigen Berührungen zählen beim Flirt. Der Gesprächsinhalt ist ebenfalls nicht außer Acht zu lassen. Lernt euch von einer anderen Seite kennen!

Und ja, das ist auch noch nach mehreren Jahren möglich! Viel zu häufig sprechen wir in unserem Alltag mit dem Partner über den Beruf, den Haushalt und die Kindererziehung. Für andere Themen, z.B.  eine lustige Geschichte aus der Kindheit nehmen wir uns nicht die nötige Zeit.

Wie gut kennst du eigentlich den eigenen Partner?
Diese Frage kann mit folgenden gut beantwortet werden.

Vielleicht glaubt ihr immer noch, dass ihr längst alles übereinander wisst. In folgendem Link findet ihr allerdings zahlreiche Anregungen über Gesprächsthemen, welche bestimmt noch nicht bei euch auf den Tisch gekommen sind:

Flirten mit dem eigenen Partner – richtig zuhören

Wir müssen wieder lernen, uns gegenseitig Aufmerksamkeit zu schenken und zuzuhören.

Beim Zuhören gilt es übrigens, nicht nur auf die gesagten Worte zu achten, sondern auch  die Blicke und die Körpersprache zu deuten. Denn oftmals vermitteln wir nicht nur durch unsere Worte, sondern durch die Körpersprache unsere Gefühle und Empfindungen.

Sich gegenseitig zu necken ist ebenfalls eine sehr schöne Methode um sich auf liebevolle Art etwas zu ärgern. Bestimmt habt ihr das bei euren ersten Dates ebenfalls gemacht.

Schnell lernt man dadurch die andere Person kennen und kann einschätzen, welche Art von Humor sie besitzt.

Ebenfalls schön ist es, sich gegenseitig beim Kosenamen zu nennen. Viele Pärchen haben eigene Spitznamen entwickelt, mit welchen sie ihren Partner rufen, wenn sie unter sich sind.

Natürlich sind Kosenamen wie „Pupsi“, „Bärchen“ und „Hasi“ nicht unbedingt ein Stimmungsmacher sondern fast eher schon ein Lustkiller. Seid ihr auf der Suche nach anderen Kosenamen, findet ihr im folgenden Link zahlreiche Anregungen:

Mit dem eigenen Partner zu flirten ist nicht schwer. Befinden wir uns in einer festen Beziehung werden wir nach und nach vom Alltag wieder eingeholt. Der Anfangszauber in der Beziehung wird weniger und unser Beziehungsstatus wird für uns etwas ganz Normales.

Es gerät in Vergessenheit, dass auch eine Beziehung gepflegt werden möchte. Spontanes Flirten mit dem Partner und tiefe Blicke sorgen dafür, dass die Beziehung etwas ganz Besonderes bleibt.



Flirten mit dem eigenen Partner

Über den Autor:

Der 26 jährige Kölner Horst Wenzel veranstaltet deutschlandweit Flirtseminare von Stuttgart bis Berlin. Horst Wenzel hat einen Sohn und ist bekannt aus zahlreichen TV-Formaten unter anderem Berichterstattungen zu Bauer sucht Frau, der Bachelorette, ARD, NTV und dem KIKA. Das Motto von Horsts Flirt University im Mediapark lautet, “mehr Liebe im Leben”.


Fotos: pexels.com | pixabay.com

 

 

FlirtFlirt

Besser gar nicht erst umdrehen: Für Männer ist Flirten ein Geschäft. Wenn sie investieren, bestehen sie auf eine Gegenleistung.

Quelle: Getty Images News/Dimas Ardian

In Partnerschafts-Ratgebern heißt es: Nur wer in der Beziehung auch mal mit anderen flirtet, bleibt zusammen. Doch sollte man wirklich Fremdflirten, um seine Beziehung in Schwung zu bringen? Unsere Autorin probierte es aus – und ist jetzt wieder Single.

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Es ist Sommer. Mittlerweile zeigt das sogar das Thermometer an. Die Sonne scheint, Blumen blühen, Vögel zwitschern. Das ist der Zeitpunkt, an dem es passiert. Erst ist es nur einer, der lächelt. Der nächste zwinkert schon. Ein anderer grinst zurück. Und plötzlich wippt jemand mit den Augenbrauen.

Flirtlaune breitet sich schneller aus als Schweinegrippe. Jeder lässt sich freiwillig anstecken. Weil es überall heißt, Flirten, das sei ein „Ego-Boost“ und „Gute-Laune-Macher“, der jede Menge „Glückshormone“ freisetzt.

Wikipedia definiert einen Flirt als „eine erotisch motivierte Annäherung zwischen zwei Personen“, bei der ein „unverbindlicher, oberflächlicher Kontakt“ hergestellt wird. So unverbindlich und oberflächlich, dass sogar Paaren empfohlen wird, sich augenzwinkernd durch die Welt zu bewegen, um ihrer Beziehung etwas Gutes zu tun.

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Tracey Cox, eine britische Flirtexpertin und Autorin der Bestseller „Supersex“, Superhotsex“, „Hot Sex“ und „Sextasy“, schreibt in ihrem Buch „Superflirt“, und zwar ganz dick auf der letzten Seite: „Viele flirten nicht mehr, wenn sie in einer Beziehung sind. Machen Sie diesen Fehler nicht! Nur wer flirtet, bleibt zusammen.“

Im vergangenen Sommer war ich noch eine treue Leserin von Tracey-Cox-Ratgebern – und noch in einer festen Beziehung. Aber dieser eine Satz ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht war das alte „Appetit holen kann man sich woanders, gegessen wird zu Hause“ doch nicht nur plumper Altherrenhumor? Vielleicht musste ich jetzt mal umdenken? Schließlich schrieben wir das Jahr drei unserer Partnerschaft. Studien belegen: Es ist ein kritisches Jahr. Und allmählich merkte ich, dass wirklich nicht mehr alles stimmte zwischen uns. Eine Partnerschaft muss wachsen? Das Einzige, was bei uns wuchs, war Desinteresse. Höchste Zeit zu handeln.

Ein Experiment mit Folgen

Eines Nachts, als ich in einem Club stand und mein Freund gerade auf der Suche nach seiner Jacke war, probierte ich es aus. Draußen begann es schon hell zu werden, der Raum leerte sich und plötzlich sah ich, wie ein junger, gut aussehender Typ in meine Richtung lächelte. Das war eher ungewöhnlich, aber, na ja, Sie wissen ja, wie die frühen Morgenstunden genannt werden, in denen sich plötzlich absurde Paarungen ergeben. Ich schaute ihn misstrauisch an. Dann hob ich zögerlich die Mundwinkel. Binnen Sekunden stand er neben mir, mit zwei Schnäpsen in der Hand.

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Es stellte sich heraus, dass er sturzbetrunken war – in seinen Augen sah ich wahrscheinlich schon aus wie das brasilianische Supermodel Alessandra Ambrosio. Nach einem fünfminütigen Gespräch schlug er vor, sein Geld noch in einer anderen Bar für noch mehr Schnaps auf den Kopf zu hauen. Zu zweit. War das jetzt noch einer dieser harmlosen Flirts? Ich ahnte, dass der Mann im Kopf rechnete. „Investition: Fünf Minuten reden plus drei Schnäpse. Das dürfte bei der reichen, um sie mit nach Hause zu nehmen.“ Für Männer ist Flirten ein Geschäft. Wenn sie investieren, bestehen sie auf eine Gegenleistung. Die konnte ich nicht erbringen.

Ich brüllte ihm ins Ohr: „Das geht leider nicht. Ich glaube, mein Freund hätte was dagegen.“ Der Junge trat einen Schritt zurück und sah mich angewidert an. Dann kam er näher und schrie: „Das sagst du mir jetzt?“ Er schüttelte den Kopf und kniff die Lippen zusammen, so als wäre er menschlich enttäuscht von mir. Ich rief: „Hä? Aber wir haben doch nur fünf Minuten geredet!“ Ich fand, das war noch akzeptabel. Er nicht. Es stand noch eine Aufwandsentschädigung aus. Er schnappte sich meinen Nacken, zog meinen Kopf an seinen und presste seine Lippen auf meinen Mund. Genau in dem Moment stand natürlich mein Freund daneben, mit seiner Jacke in der Hand, die er dann auch prompt anzog.

Das Vertrauen ist weg

Vielleicht war das nicht der einzige Grund, warum er mich ein paar Monate später verlassen hat. Aber ab diesem Moment ging es mit unserer Beziehung steil bergab, das Vertrauen war weg, der Aufprall nicht mehr aufzuhalten. Obwohl ich die Taktik mit dem Fremdflirten nie mehr weiterverfolgt habe!

IIm Nachhinein kann ich sogar den Typen im Club verstehen. Mit Singles zu flirten, um seine Beziehung in Schwung zu bringen, sagte eine gute Freundin, sei etwa so, als würde man einem Unterernährten die wabbelige Schwarte seines Spanferkels zuwerfen, weil einem selbst das Fleisch dann noch ein bisschen besser schmeckt. Danach fühlte ich mich doppelt schlecht.

Es muss aber nicht unbedingt Nächstenliebe sein, die einen vom taktischen Flirten abhält. Man kann es auch einfach für sich und seine Beziehung tun. Egal, was Frau Cox davon hält: Dem aktuellen Stand der Forschung zufolge ist der positive Einfluss eines Flirts nämlich gar nicht so groß. Der negative schon. Zumindest, wenn man ein Mann ist.

Das haben Forscher von der McGill-Universität in Montreal herausgefunden. Diese Universität belegt immerhin Rang 20 unter den besten der Welt, weshalb man annehmen sollte, dass die Menschen da Besseres zu tun hätten. Trotzdem stellte sich ein Team um den Psychologen John Lydon letztes Jahr genau die Frage: Schadet flirten einer Beziehung oder nicht? Das wie immer eindeutige Ergebnis: Es kommt darauf an. Bei Frauen kann sich ein Flirt mit einem Fremden festigend auf eine bestehende Partnerschaft auswirken. Bei Männern hingegen verschlechtert Flirten die Einstellung gegenüber der eigenen Partnerin eher.

Männer verzeihen einen Flirt weniger gern

Grundlage der Studie waren sieben Experimente mit 724 Versuchspersonen. Eines davon funktionierte so: Männern, die in einer ernsthaften Beziehung lebten, wurden der Reihe nach einer fremden, hübschen Frau vorgestellt. Mit einem Teil der Männer flirtete sie, die anderen ignorierte sie. Danach wurden die Männer nach ihrer Einstellung zur eigenen Partnerin gefragt. Was täten sie, wenn sie herausgefunden hätten, dass ihre Partnerin so mit anderen herumschäkerte?

Die Männer, die geflirtet hatten, waren weniger gewillt, der eigenen Freundin zu vergeben. Während das Gegenexperiment zeigte, dass Frauen ihren Partnern nach dem Fremdflirt sehr viel eher einen Fehler verzeihen würden. Männer nehmen ihre Beziehung nach einem Flirt also unter Umständen nicht mehr ganz so ernst. Und dass es ihnen auch so nicht in erster Linie darum geht, ihre Beziehung zu schützen, habe ich in einem eigenen kleinen Experiment bewiesen.

Ich war nach meiner Beziehung eine Weile Single und hatte ja keine Ahnung, wie wehrlos Männer sein können. Also fand ich es nichts Besonderes, einem, der zwar verheiratet war, aber trotzdem türkise Augen hatte, zu sagen: „Deine Augen sind der Wahnsinn.“ Währenddessen guckte ich da natürlich rein und – Déjà-vu – noch während des Gesprächs saugte er sich an meiner Unterlippe fest. Danach war er fassungslos, als ich stammelte, ich hätte das doch nicht so gemeint.

Soweit ich weiß, ist er noch mit seiner Frau zusammen. Ob er ihr die Geschichte gleich erzählt hat? Als beziehungsfestigende Maßnahme sozusagen? Ganz bestimmt.

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Als ich noch mit meinem Freund, Entschuldigung, Ex-Freund, zusammen war, dachte ich manchmal daran, wie es wohl wäre, Single zu sein. Nun weiß ich es wieder. Und es ist übrigens nicht wie in der Serie „Sex and the City“. In der Realität gibt es nämlich kein Leben, das auf heißen Flirts, endlosen Cocktailpartys und bedeutungslosen Affären basiert. Ein Zwinkern allein macht niemanden glücklich. Sondern erst die Vorstellung, dass daraus Liebe werden könnte.

  • 30.10.2017, 13:51

    Standard Flirten und Spielereien / Offene Beziehung

    Hallo ich habe eine offene Beziehung und Flirten, sowie kleine Spielereien mit Blicken, neckischen Gesten um ein Bisschen das Feuer am Lodern zu halten, mache ich gerne und es tut mir auch gut. Durch die Vereinbarung mit der offenen Beziehung ist mein Partner damit einverstanden er hat kein Interesse an einer offenen Beziehung, aber wir haben vorab alles geklärt was für ihn in Ordnung ist und was nicht.

    Schwierig finde ich es dann wenn der jeweils andere meinem Partner begegnet ist, das führte bei dem Gegenüber verständlicher Weise zu Hemmungen und Zurückhaltung, was ich prinzipiell respektvoll finde. Man(n) sieht mir nicht an das ich eine offene Beziehung habe, und ich habe es auch nicht so nötig als das ich jedem anderen Mann als ersten Satz erzählen würde das ich eine offene Beziehung habe. Bisher habe ich mich immer aus eigener Rücksicht zurück genommen ich will auch nicht aufdringlich wirken, dann würde der Gegenüber noch eher auf Abstand gehen verständlicher Weise.

    Aber ich treffe im Alltag immer wieder mal jemanden bei dem es "funkt" aber es ist immer eine schwierige Situation! Ein gemeinsamer Freund von meinem Partner und mir, ein Keller in einem Restaurant mit dem ich u.a. mit meinem Partner essen war, der Sohn meiner älteren Bekannten dem mein Partner aber mal bei etwas half, der Sohn unseres jetzigen Vermieters. Das war alles schon mit zeitlichem Abstand dazwischen aber es sind immer ungünstige Konstellationen und ich bin auch eher respektvoll zurückhaltend, auch aus Rücksicht wegen meinem Partner. Es anzusprechen das ich eine offene Beziehung habe fände ich auch seltsam das wäre so mit der Tür ins Haus fallen, das macht man aus meiner Sicht auch nicht direkt schon am Anfang wenn man die Person gerade kurz flüchtig kennen gelernt hat.

    Mein inneres Problem ist jetzt der Zwiespalt zwar meine Bedürfnisse ausleben zu dürfen oder können, aber das es trotzdem taktvoll abläuft und vor allem dem Gegenüber signalisieren "es ist okay" sich auf mich einzulassen trotz meines Partners. Habt ihr da Tipps für mich?


  • 30.10.2017, 15:48

    Standard

    Versteh ich das richtig? Ihr habt die “offene Beziehung“ zwar vereinbart, aber du lebst es nicht? Hat dein Partner andere nebenher?


  • Der folgende Benutzer bedankte sich bei Mirjam für den sinnvollen Beitrag:

     (31.10.2017)


  • 30.10.2017, 15:56

    Standard

    Was genau meinst du mit offener Beziehung? "Flrten und Spielereien" oder Koitus? Das habe ich nicht ganz verstanden.
    Wenn du auf anderen Weiden grasen willst, dann mache das aber so oder so am besten weit weg vom Lebensumfeld deines Partners.
    Sonst wird das sehr schnell demütigend.
    Es gibt sicher noch interessante Männer, die nicht zum gemeinsamen Bekanntenkreis gehören.


  • Der folgende Benutzer bedankte sich bei Milly für den sinnvollen Beitrag:

     (30.10.2017)


  • 30.10.2017, 20:00

    Standard

    @ Mirjam, ich hab es umgekehrt verstanden.

    @ Ellia, gleiche Frage von mir: WAS beinhaltet Eure "offene Beziehung". Auch sexuelle Kontakte? Würde mich wundern, da Dein Partner ja offenbar nicht das Bedürfnis hat....

    Wie dem auch sei, warum musst Du dann im eigenen Teich fischen? Das birgt nur Schwierigkeiten und setzt Deinem Partner Hörner auf bzw bringt ihn in unnötig unangenehme Schwierigkeiten; insbesondere, wenn er das eigentlich nicht leben möchte.

    Warum liegt Dir daran?

    Und warum liegt Dir weiter daran, einen Stempel auf die Stirn zu machen, denn alle potentiellen Empfänger erkennen sollten?

    Damit keiner entgeht?

    Ich verstehe Dein Ansinnen grad nicht.


  • 31.10.2017, 11:53

    Standard

    Ich versuche es nochmal zu erklären.

    Ich habe das Ok von meinem Partner für eine offene Beziehung, er selbst hat für sich kein Interesse daran. Man sucht sich nicht aus wo oder wann man jemanden kennen lernt, oder mit wem es funkt und ich gehe auch nicht raus mit dem Ziel jemand kennenlernen zu wollen. Wenn ich mit meinem Partner zusammen unterwegs bin kann ich aber auch nicht verhindern, das ich vielleicht jemandem begegnet mit dem es funkt. Jeder den ich kennen lerne weiß von Anfang an das ich einen Partner habe, die Offenheit ist mir sehr wichtig. Die offene Beziehung habe ich nicht weil es mir um herumv**geln ginge, sondern mein Partner und ich haben das gemeinsam besprochen weil wir beide der Ansicht sind, das er mir Bedürfnismäßig nicht alles geben kann was ich brauche. Unsere Partnerschaft profitiert aber gleichzeitig auch davon weshalb es nicht nur mir davon besser geht, sondern auch meinem Partner.

    Mein Kernpunkt des Problems ist,
    - Viele lassen sich dann verständlicher Weise nicht auf etwas ein wenn sie wissen das ich einen Partner habe. Das mit der offenen Beziehung sage ich eben gerade nicht, weil ich denke das es seltsam rüber kommen würde und so nötig habe ich es wie gesagt nicht.
    - Und, wenn ich mit meinem Partner zusammen unterwegs bin und es dabei mit jemandem funkt. Ich halte nicht bewusst Ausschau, eigentlich ist es sogar eher negativ für mich weil ich nie mit jemandem etwas anfangen werde der meinen Partner kennt und wenn es nur vom Sehen ist. Ich kann aber nur deswegen auch nicht ab sofort nie wieder mit meinem Partner zusammen irgendwo hin gehen das ist auch Unsinn.


  • 31.10.2017, 12:54

    Standard

    Wenn Du eh nichts mit jemanden anfangen würdest, den Dein Partner kennt, ist doch alles tutti, oder stehe ich auf dem Schlauch?

    Und wenn Du ausgerechnet einen davon toll finden solltest, dann ist das eben so; müsstest ja dennoch dann nichts umsetzen.

    Ich gehe davon aus, dass Ihr nicht die Vereinbarung habt, dass Dein Partner, der die offene Beziehung ja nicht leben will, dabei sein möchte oder die Anbahnung live mit erleben.

    Also gibt es doch kein Problem. Fische woanders, obs im Umfeld funkt oder nicht.


  • Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Else08/15 für den sinnvollen Beitrag:

     (31.10.2017), (31.10.2017)


  • 31.10.2017, 13:02

    Standard

    Also...... ich habe eigene Bekannte...mit denen ichl gute Gespräche führen kann. Der geistigen Austausch ist mir wichtig, kann mir mein Partner so auch nur bedingt geben. Aus solchen Begegnungen kann sich theoretisch mehr ergeben....für mich ist das unterschwellig bei einzelnen Personen spürbar.

    Hast du keine eigenen Hobbies/Interessen? Ich meine damit nicht als Mittel zum Zweck, damit du jemanden kennenlernen kannst. Wenn dann nur als Nebeneffekt.

    Man ist, meine Meinung, auch interessanter für den Partner, wenn man nicht ständig zusammenklebt....

    Was suchst du eigentlich konkret? Sexuelle Abenteuer oder eine Art Nebenbeziehung?


  • 31.10.2017, 13:50

    Standard

    Hi Ellia,

    schwierige und nicht ganz alltägliche Situation in der ihr euch befindet. Ich denke ich bin da eher locker gestrickt und befinde mich sogar in einer ähnlichen Situation wie du, nur von der anderen Seite aufgespannt

    Ich frage mich allerdings ob euer Beziehungsmodell auf Dauer wirklich gut läuft. Dein Freund scheint ja, im Gegenteil zu dir, eher nicht das Bedürfnis nach Liebschaften zu haben. Wenn ich das richtig verstanden habe lässt er sich zwar auf dieses Konzept ein, aber mehr dir zuliebe, nicht weil er selbst dahinter steht. Und da frage ich mich, ob er auf Dauer wirklich glücklich damit wird. Hast du da keine Ängste dass es ihm vielleicht doch zu viel wird? Entstehen da keine Eifersüchteleien oder ähnliches?
    Du schreibst, ihr habt das ausdiskutiert und für euch so beschlossen, aber du scheinst eher der Part zu sein der das auch wirklich ausleben möchte.


    ZitatZitat von Ellia Beitrag anzeigen

    - Viele lassen sich dann verständlicher Weise nicht auf etwas ein wenn sie wissen das ich einen Partner habe. Das mit der offenen Beziehung sage ich eben gerade nicht, weil ich denke das es seltsam rüber kommen würde und so nötig habe ich es wie gesagt nicht.

    Naja...wie du auch selbst schreibst, ist das verständlich. Du darfst natürlich nicht davon ausgehen dass da draussen Menschen rum laufen, die genauso offen sind wie du. Viele scheuen sich davor, nicht nur weil es da noch jemanden gibt, vielleicht auch aus Angst sich ernsthaft in dich zu verlieben und am Ende unglücklich zurück zu bleiben weil du ja nunmal vergeben bist.
    Ich bin wie gesagt in einer ähnlichen Situation. Ich führe eine Art Freundschaft plus mit einem Mann, der mit seiner Frau in einer offenen Beziehung lebt. Und gerade wenn man sich darauf einlässt ist es ganz wichtig dass von Anfang an die Fronten klar geklärt sind. Heisst, was ist möglich und wo sind Grenzen die nicht überschritten werden. Es ist schön dass du deinem Partner gegenüber offen bist aber das solltest du auch deinen Liebhabern gegenüber sein, falls sich da was ergibt. Ich wäre sauer auf ihn gewesen wenn er mir verheimlicht hätte mit einer Frau in einer offenen Beziehung zu leben. Einfach weil ich dann nicht gewusst hätte woran ich bin, was geht und was nicht. Und mich im Endeffekt dann nicht hätte frei entscheiden können ob ich sowas möchte oder eher nicht. darum würde ich dir raten, wenn du schon offen damit umgehst, es dann aber auch allen Beteiligten gegenüber bist.

    - Und, wenn ich mit meinem Partner zusammen unterwegs bin und es dabei mit jemandem funkt. Ich halte nicht bewusst Ausschau, eigentlich ist es sogar eher negativ für mich weil ich nie mit jemandem etwas anfangen werde der meinen Partner kennt und wenn es nur vom Sehen ist. Ich kann aber nur deswegen auch nicht ab sofort nie wieder mit meinem Partner zusammen irgendwo hin gehen das ist auch Unsinn.
    Bitte nehme mir das nicht übel, ich möchte nicht überheblich klingen aber irgendwie liest sich das für mich, als wärst du selbst nicht wirklich so begeistert von der offenen Beziehung. Denn dir muss ja klar sein, dass es theoretisch immer vorkommen kann das einer der Liebhaber auch mal auf deinen Mann treffen. Oder isolierst du ihn komplett davon, bzw. die Liebschaften aus deinem Leben Zuhause? Schliesst du hinter dir die Haustür und dann existiert deine Liebschaft nicht mehr, bis du das Haus wieder verlässt?
    Mir ist nicht so ganz klar wie du dir das vorgestellt hast..... für alle Beteiligten.

    lg Cailynn

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?


  • Der folgende Benutzer bedankte sich bei Cailynn für den sinnvollen Beitrag:

     (31.10.2017)


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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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Leavy Reply

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